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06.05.2026
02:59 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump aktuell: Aktuelle News & Nachrichten von heute ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Trump empfängt am Donnerstag Brasiliens Präsident LulaUS-Präsident Donald Trump will an diesem Donnerstag den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva empfangen. „Sie werden wirtschaftliche und sicherheitspolitische Themen von gemeinsamem Interesse erörtern“, teilte ein hochrangiger Regierungsbeamter mit. In den vergangenen Monaten hatte sich das Verhältnis zwischen Trump und Lula wieder etwas gebessert, nachdem es zuvor wegen der Strafverfolgung gegen den früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro – einem Verbündeten Trumps – an einen Tiefpunkt gelangt war. Wegen eines Putschversuchs nach seiner Wahlniederlage gegen Lula hatte Brasiliens Oberster Gerichtshof Bolsonaro zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt. Trump kritisierte das Verfahren als politisch motiviert. Als Reaktion verhängte er Strafzölle von 50 Prozent auf zahlreiche brasilianische Produkte.
US-Militär tötet mutmaßliche Drogenschmuggler in der KaribikDas Militär der Vereinigten Staaten hat abermals ein Boot von mutmaßlichen Drogenschmugglern in der Karibik angegriffen. Dabei seien zwei Männer ums Leben gekommen, teilte das für die Region zuständige Regionalkommando Southcom in einer Mitteilung auf der Plattform X mit. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste sei das Boot auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen und in Drogenschmuggel involviert. Die Angaben des US-Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen.
Von der Leyen ruft Trump zu Einhaltung des Zolldeals aufEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat US-Präsident Donald Trump nach dessen Drohung mit höheren Autozöllen zur Einhaltung einer Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr aufgerufen. „Ein Deal ist ein Deal“, sagte von der Leyen am Dienstag während eines Besuchs in der armenischen Hauptstadt Eriwan.
Trump-kritischer Journalismus gewinnt Pulitzer-PreiseBei den diesjährigen Pulitzer-Preisen werden viele Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit den Folgen von Donald Trumps Regierungspolitik befassen. Die Verleihung zeigt auch die Relevanz des Lokaljournalismus.
Bewaffneter Mann nahe des Weißen Hauses angeschossenEin bewaffneter Mann hat in der Nähe des Weißen Hauses auf Einsatzkräfte geschossen und dabei einen unbeteiligten Jugendlichen getroffen. Der Secret Service teilte mit, Beamte hätten das Feuer erwidert und den Verdächtigen getroffen, nachdem er eine Waffe gezogen und auf sie geschossen habe. Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten ins Krankenhaus. Angaben zum Zustand des bewaffneten Mannes machte die für den Personenschutz ranghoher Politiker zuständige Sicherheitsbehörde nicht.Nach Angaben des Vize-Direktors des Secret Service, Matt Quinn, waren zivile Einsatzkräfte am Montagnachmittag unweit des Weißen Hauses auf den Mann aufmerksam geworden, weil sich die Kontur einer Schusswaffe unter seiner Kleidung abzeichnete. Der Verdächtige sei kurzzeitig geflüchtet, bevor uniformierte Beamte ihn stellten. Dabei habe er das Feuer eröffnet.Ein jugendlicher Passant wurde nach bisherigen Erkenntnissen von Schüssen des Angreifers getroffen, erlitt aber keine lebensgefährlichen Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich nahe dem Washington Monument und damit nur wenige Blocks vom Weißen Haus entfernt. Das Gelände der Regierungszentrale selbst war nicht betroffen. Das Weiße Haus wurde dennoch kurzzeitig abgeriegelt. Journalisten wurden von Sicherheitskräften vorsichtshalber in den Presseraum gebracht. Präsident Donald Trump setzte eine Veranstaltung mit Kleinunternehmern unterdessen fort.
US-Außenminister Rubio trifft Papst Leo XIV. am Donnerstag in Rom US-Außenminister Marco Rubio wird bei seinem Besuch in Rom am Donnerstag mit Papst Leo XIV. zusammentreffen. Rubio werde mit dem Pontifex „die Lage in der Golfregion und gemeinsame Interessen in der westlichen Hemisphäre besprechen“, erklärte das US-Außenministerium am Montag. Aus Vatikankreisen war das Treffen, das nach dem Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Pontifex vor wenigen Wochen die bilateralen Beziehungen wieder entspannen soll, bereits am Vortag bestätigt worden. Während seines Rom-Besuchs von Mittwoch bis Freitag werde Rubio zudem mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni zusammenkommen, teilte das US-Außenministerium weiter mit.Nach Angaben aus italienischen Regierungskreisen will Rubio bei seinem Besuch in Rom auch Italiens Außenminister Antonio Tajani und Verteidigungsminister Guido Crosetto treffen. In italienischen Medien wurde der geplante Besuch als „Tauwetter“-Diplomatie dargestellt. „Die Treffen mit italienischen Amtskollegen werden sich auf gemeinsame Sicherheitsinteressen und strategische Abstimmung konzentrieren“, fügte das US-Außenministerium hinzu.
Supreme Court erlaubt vorerst Versand von AbtreibungsmedikamentenDer Oberste Gerichtshof in den USA hat den Zugang zur Abtreibungspille Mifepriston per Post vorerst wieder erlaubt. Eine vom konservativen Richter Samuel Alito unterzeichnete Anordnung setzte eine erst kürzlich erlassene Einschränkung eines Berufungsgerichts vorläufig wieder außer Kraft.Mit der Entscheidung des Supreme Courts dürfen Patienten das Medikament wieder per Telemedizin verschrieben bekommen und über Apotheken oder per Post beziehen – ohne verpflichtenden persönlichen Arztbesuch. Diese Praxis war in den vergangenen Jahren üblich und hatte sich zu einem der wichtigsten Wege für Schwangerschaftsabbrüche in den USA entwickelt.
Klingbeil fordert Trump auf, Zollzusagen einzuhaltenBundesfinanzminister Lars Klingbeil hat den amerikanischen Präsidenten Donald Trump dazu aufgefordert, das im vergangenen Sommer geschlossene Zollabkommen einzuhalten. \"Europa steht zu den Zusagen und ich erwarte das jetzt von der amerikanischen Seite auch\", sagte der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende am Rande eines EU-Treffens in Brüssel. Zölle schadeten den Unternehmen und den Arbeitsplätzen auf beiden Seiten.Zugleich machte Klingbeil deutlich, dass die USA mit einer Reaktion rechnen müssen, sollte Trump die US-Einfuhrzölle auf Autos und Lastwagen aus der EU wie am Freitag angekündigt auf 25 Prozent erhöhen. \"Unser Weg ist klar: Wir wollen keine Eskalation\", sagte er. Aber natürlich sei auch klar, dass die EU auf eine Eskalation vorbereitet sei.Klingbeil erwähnte in diesem Zusammenhang den Grönland-Konflikt, in dem die EU Trump mit Sonderzöllen auf US-Importe im Wert von 93 Milliarden Euro gedroht hatte. Brüssel hatte damit auf Strafzolldrohungen von Trump reagiert, mit denen dieser einen Verkauf der riesigen Arktisinsel an die USA erzwingen wollte.
EU-Handelskommissar will am Dienstag amerikanischen Kollegen treffenNach den abermaligen Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit höheren Autozöllen trifft EU-Handelskommissar Maros Sefcovic am Dienstag den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Die beiden sollen am Rande eines Handelsministertreffens der G7-Staaten in Paris zu Gesprächen zusammentreffen, wie ein Sprecher der EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Dabei soll es auch um die hohen Stahlzölle der USA gehen. Trump hatte am Freitag eine deutliche Erhöhung der Einfuhrzölle auf Autos und Lkw aus der EU angekündigt. Sie sollen ihm zufolge von bislang 15 Prozent auf 25 Prozent steigen.
Trump-Gefährte Giuliani in kritischem Zustand im KrankenhausDer 81 Jahre alte frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, befindet sich in kritischem Zustand in einem Krankenhaus. Das schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social über seinen langjährigen Vertrauten. Mehrere US-Medien zitierten übereinstimmend Ted Goodman, einen Sprecher von Giuliani, mit der Information, dass er in „kritischem, aber stabilem Zustand“ in einer Klinik im Bundesstaat Florida in Behandlung sei. Goodman machte demnach keine Angaben zum Grund oder der bisherigen Dauer des Krankenhausaufenthalts.Giuliani sei ein „Kämpfer“, der in seinem Leben jeder Herausforderung mit „standhafter Stärke“ begegnet sei, schrieb Goodman auf der Plattform X. So sei es auch jetzt. Er bat darum, für Giuliani zu beten. Giuliani war von 1994 bis Ende 2001 Bürgermeister von New York, also auch während der Anschläge vom 11. September 2001. Seine Anhänger bezeichneten ihn als „Bürgermeister Amerikas“.Später unterstützte er Trump. Nach dessen Wahlniederlage 2020 hielt Giuliani weiter fest zu dem Republikaner. Er gehörte als Trumps persönlicher Anwalt zu den treibenden Kräften, die nach der Wahl unbewiesene Behauptungen über angeblichen Wahlbetrug verbreiteten. In den vergangenen Jahren hatte Giuliani mit etlichen juristischen Problemen zu tun, hinzu kamen skurrile Auftritte.
Erzbistum New York bietet 800-Millionen-Missbrauchsentschädigung an Nach langen Verhandlungen ist im katholischen Erzbistum New York offenbar eine Einigung in Sachen Missbrauchsentschädigung in greifbare Nähe gerückt. Wie US-Medien am Wochenende berichteten, bot die Erzdiözese rund 1300 Betroffenen einen Vergleich in Höhe von insgesamt 800 Millionen US-Dollar (rund 680 Millionen Euro) zur Beilegung zivilrechtlicher Klagen an. Kläger-Anwalt Jeff Anderson forderte seine Mandanten auf, das Angebot anzunehmen. Der Vergleich sieht den Angaben zufolge überdies vor, dass die Erzdiözese eine Namensliste glaubhaft des Missbrauchs beschuldigter Geistlicher im Internet veröffentlichen und ständig aktualisieren muss. Bereits vor einigen Monaten war bekannt geworden, dass die Kirche mehrere wertvolle Immobilien in Manhattan verkaufen musste, um das für einen Vergleich benötigte Geld aufzubringen. Zudem kürzte das Erzbistum sein laufendes Budget und baute Personal ab. Der sexuelle Missbrauch habe „Schande über unsere Kirche gebracht“, erklärte dazu der New Yorker Kardinal Timothy Dolan in einem Schreiben. Darin bat er „um Vergebung für das Versagen derjenigen, die das Vertrauen in sie verraten haben, indem sie nicht für die Sicherheit unserer Jugend gesorgt haben“.
Rubio will mit dem Vatikan redenAußenminister Marco Rubio plant offenbar eine Reise nach Rom, um nach den Konflikten der vergangenen Wochen mit dem Vatikan und mit Italiens Regierung zu sprechen. Dies berichtet die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Sonntag unter Berufung auf den amerikanischen Botschafter in Italien, Tilman Fertitta. Die Reise soll demnach nächste Woche stattfinden.Die Beziehungen zwischen Washington und dem Vatikan, aber auch die mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni, waren zuletzt angespannt. Anlass waren verbale Angriffe von Präsident Donald Trump auf Papst Leo XIV., denen Meloni widersprochen hatte.Seither haben sich auch die früher guten Beziehungen zwischen Trump und Meloni drastisch verschlechtert. Inhaltlich ging es um kritische Äußerungen des Papstes über die amerikanische Migrationspolitik und den Irankrieg.Laut dem Zeitungsbericht will Rubio bei seinem Besuch in Rom am Donnerstag Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und am Freitag den italienischen Außenminister Antonio Tajani treffen. Ob es zu einer Audienz bei Papst Leo XIV. und zu einem Treffen mit Meloni kommen wird, stehe hingegen noch nicht fest.
Hersteller von Abtreibungspillen ziehen vor Obersten GerichtshofZwei Pharmahersteller haben den Obersten Gerichtshof angerufen, um den Versandhandel für die Abtreibungspille Mifepriston wiederherzustellen. Die Unternehmen Danco Laboratories und GenBioPro reichten ihre Anträge am Samstag ein. Ein Berufungsgericht hatte am Freitag die Zustellung des Medikaments per Post vorläufig blockiert und damit den Zugang landesweit erheblich eingeschränkt, insbesondere in Bundesstaaten, die Abtreibungen bereits verboten haben.Die Entscheidung des Gerichts sorge für „sofortige Verwirrung und Verunsicherung“, teilte Danco mit. GenBioPro erklärte, man setze sich für das Recht aller Menschen auf Zugang zu einer sicheren und erschwinglichen Gesundheitsversorgung ein. Ein konservativ besetztes Berufungsgericht in New Orleans hatte zuvor dem republikanisch regierten Bundesstaat Louisiana Recht gegeben. Dieser hatte die Arzneimittelbehörde FDA verklagt und argumentiert, die Behörde habe bei der Zulassung des Versandhandels die Risiken schwerwiegender Nebenwirkungen wie Sepsis und Blutungen ignoriert.
Trump: USA werden Truppenpräsenz in Deutschland um „weit mehr als 5000 Soldaten reduzieren“Die USA wollen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ihre Truppenpräsenz in Deutschland über die bereits angekündigte Zahl hinaus herunterfahren. „Wir werden die Zahl noch deutlich stärker reduzieren, und zwar um weit mehr als 5000“ US-Soldaten, sagte Trump am Samstag (Ortszeit) vor Journalisten in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida. Am Vortag hatte das US-Verteidigungsministerium nach abermaligen Drohungen von Trump den Abzug von rund 5000 Soldaten aus Deutschland angeordnet und damit die europäischen NATO-Verbündeten auf den Plan gerufen.Der Abzug dürfte „in den kommenden sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein“, erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Freitag (Ortszeit). Die US-Entscheidung zum Abzug aus Deutschland folge „auf eine gründliche Überprüfung der Truppenpräsenz des US-Verteidigungsministeriums in Europa“.