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22.03.2026
18:09 Uhr
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Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22.3.2026: Aktuelle Nachrichten live

Grünen gehen wohl in die OppositionDie kleinste Fraktion im neuen Landtag in Mainz werden die Grünen bilden. Sie verlieren ein oder zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren. Bundes-Chefin Franziska Brantner sagt dazu aus Berlin, natürlich hätte man in Mainz gerne weiter mitregiert, aber die Koalitionspartner hätten zu viel verloren – das zielt auf SPD, die regelrecht abgestürzt ist, und auf die FDP, die heute aus dem Landtag gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werde man nun in die Opposition gehen, kündigt Brantner an. Eine andere Opposition haben die Grünen auch wohl nicht. Denn den Prognosen zufolge hätte Schwarz-Grün keine Mehrheit.
CDU feiertWie immer an Wahlabenden lassen die ersten Reaktionen nicht lange auf sich warten. Erfreut ist heute Abend CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann: „Chapeau. Das ist ein starkes Ergebnis.\"
Am stärksten zugelegt hat den Prognosen zufolge die AfD. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren lag die Partei unter 10 Prozent, nun steht sie bei über 20 Prozent. Die Prognosen in der ARD und dem ZDF, die auf unterschiedlichen Umfragen beruhen, sind sich da einig.
Das ist ein deutlicher Sieg für die CDU. Ministerpräsident dürfte nun ihr Spitzenkandidat Gordon Schnieder werden. Eine Koalition scheint nur mit der SPD möglich in einem Landtag, in dem dann AfD und Grüne die Opposition bilden würden.
Die entscheidende Frage ist heute: Liegt die SPD wie seit 1991 bei jeder Landtagswahl vorne – oder siegt die CDU? Denn davon ist abhängig, wer Ministerpräsident wird. Eine Koalition der beiden Parteien gilt als wahrscheinlich. Dass die aktuell regierenden Ampelkoalition wiedergewählt wird, ist den letzten Umfragen zufolge kaum denkbar. Selbst wenn er vorne liegt, müsste sich Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer eine neue Koalition suchen.
In etwa 20 Minuten schließen die Wahllokale in Rheinland-Pfalz. Punkt 18 Uhr gibt es dann einen ersten Ausblick auf das Ergebnis. ARD und ZDF haben jeweils ein Umfrage-Institut beauftragt, die Wähler zu fragen, wem sie ihre Stimme gegeben haben. Aus den Antworten leiten sie eine Prognose ab, wer die Wahl gewonnen hat.
50 Prozent der Stimmberechtigten haben bis Mittag gewähltEtwa die Hälfte der Wahlberechtigten hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bis zum Mittag (12.00 Uhr) ihre Stimme abgegeben. Rund 34 Prozent hatten Briefwahl beantragt, weitere etwa 16 Prozent gaben in den ersten vier Stunden ihre Stimme an der Urne ab, wie der Landeswahlleiter mitteilte.Knapp drei Millionen Bürger und Bürgerinnen ab 18 Jahren sind wahlberechtigt. Die Wahllokale sind von acht bis 18 Uhr geöffnet. Auch die beiden Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und CDU-Herausforderer Gordon Schnieder wählten am Vormittag in ihren Wohnorten.Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl 2021 hatte die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei 52 Prozent gelegen. Ein direkter Vergleich der Wahlbeteiligung mit der Landtagswahl 2021 sei nur eingeschränkt möglich, hatte der Wahlleiter am Morgen betont. „Damals hatten wegen der Corona-Pandemie bereits 44 Prozent der Stimmberechtigten an der Briefwahl teilgenommen.“ Rund acht Prozent hätten bis Mittag gewählt. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung 2021 bei 64,3 Prozent.
Schweitzer und Schnieder haben gewähltBei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben der 52 Jahre alte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) mit seiner Ehefrau Barbara in ihrem Wohnort Bad Bergzabern im Landkreis Südliche Weinstraße und der CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder gewählt. Der 50 Jahre alte Herausforderer kam gemeinsam mit seiner Ehefrau Diane in das Wahllokal in ihrem Wohnort Birresborn in der Vulkaneifel.Die vermutlich höchste und jedenfalls höchstmögliche Wahlbeteiligung vermeldete dabei die kleinste Gemeinde des Bundeslandes: In Dierfeld haben alle acht Wahlberechtigten schon gewählt. „Ich habe die Wahlbriefe gesammelt in den Briefkasten geworfen“, sagte der parteilose Ortsbürgermeister Roderich von Greve-Dierfeld. Es waren acht Wahlbriefe von acht wahlberechtigten Einwohnern. Insgesamt zählt Dierfeld im Kreis Bernkastel-Wittlich zurzeit 15 Einwohner.Die Wahlbeteiligung sei immer sehr hoch. „Wir achten darauf“, sagt von Greve-Dierfeld. Zu der Gemeinde mit einem großen Hofgut und einem Gartenbaubetrieb gehören 14 Hektar Gemeindewald plus 180 Hektar Privatwald mit Schmuckgrün- und Gehölzkulturen. Die Stimmen werden in Manderscheid ausgezählt. „Der Hauptgrund ist das Wahlgeheimnis“, sagt der Ortsbürgermeister. „Durch die geringe Zahl an Wählern wäre es schon recht offensichtlich, wie Dierfeld wählt.“Es sei besonders, die kleinste Gemeinde im Land zu sein: „Weil wir diese Eigenständigkeit bewahrt haben“, sagt der 45 Jahre alte Ortsbürgermeister. Laut dem Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz gibt es in Rheinland-Pfalz rund 2300 Gemeinden und Städte. Gut 140 Gemeinden im Land hätten weniger als 100 Einwohner, sagte ein Sprecher.
Wahllokale in Rheinland-Pfalz geöffnetIn Rheinland-Pfalz haben die Wahllokale für die Landtagswahl geöffnet. Seit acht Uhr können die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Knapp drei Millionen Bürger ab 18 Jahren sind zur Wahl aufgerufen. Die Wahllokale sind bis 18 geöffnet. Das sind die wichtigsten Fragen:Kann die SPD eines ihrer letzten Stammländer verteidigen? Knapp drei Millionen Menschen sind an diesem Sonntag in Rheinland-Pfalz zur Wahl aufgerufen. Sie entscheiden über die Zusammensetzung des Landtags in Mainz und wer künftig das Land führen soll: Gordon Schnieder (CDU) oder Alexander Schweitzer (SPD). Die beiden Parteien liegen in Umfragen nah beieinander, bis zuletzt führte die CDU mit 28 bis 29 Prozent aber leicht. Schweitzer ist seit 20 Monaten Ministerpräsident des Landes, er übernahm das Amt in der Legislaturperiode von Malu Dreyer, die aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Schweitzer hat geringere Beliebtheitswerte als seine Vorgängerin, liegt aber bei der Frage der Direktwahl, die in Umfragen gestellt wird, mit rund 40 Prozent deutlich vor seinem Herausforderer Gordon Schnieder (25 Prozent). Aus beiden Parteien heißt es, dass es am Ende womöglich auf wenige Tausend Stimmen ankommen könnte. Konsequenzen auch für Berlin? Für die SPD geht es in Rheinland-Pfalz um viel. Seit 35 Jahren regiert sie ununterbrochen in dem ländlich-konservativen Bundesland. Nachdem die Partei in Baden-Württemberg nur knapp die Fünfprozenthürde übersprungen hat, hofft sie nun, im Nachbarland einen Erfolg vorweisen zu können. Im Falle einer Niederlage sind auch personelle Konsequenzen im Willy-Brandt-Haus im Bereich des Möglichen. Nachdem die CDU in Baden-Württemberg knapp gegen die Grünen verloren hat, wäre eine Niederlage für sie schmerzlich, aber hätte wohl keine direkten Konsequenzen. Welche ist die aussichtsreichste Koalition? In Rheinland-Pfalz regiert seit 2016 eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Eine Fortsetzung gilt als unwahrscheinlich, da die Sozialdemokraten deutlich verlieren dürften und die FDP laut Umfragen am Wiedereinzug in den Landtag scheitern könnte. Bis zum Schluss verzichteten Schweitzer und Schnieder auf persönliche Angriffe. Aufgrund der politischen Mehrheitsverhältnisse dürften SPD und CDU nach der Wahl miteinander regieren. Für die CDU ist das bereits Erfolg: In keinem anderen Bundesland war sie zuletzt so viele Jahrzehnte in der Opposition, 35 Jahre insgesamt. In ein christdemokratisches Kabinett will Schweitzer nicht eintreten. Er appellierte gezielt an Wähler der Grünen, für ihn zu stimmen. Da erstmals die Linke eine Chance hat, knapp in den Landtag einzuziehen, warnt die CDU vor einem rot-rot-grünen Bündnis, das die SPD nicht endgültig ausschließen wollte. Aufgrund letzter Umfragen ist eine solche Koalition rechnerisch nicht sehr wahrscheinlich.Und die anderen Parteien? Die AfD dürfte die Opposition im künftigen Landtag anführen. Keine andere Partei möchte mit ihr koalieren; in Umfragen wird sie konstant bei 19 Prozent gemessen. Das wäre das höchste Ergebnis, das die AfD in einem westdeutschen Parlament bislang erreicht hat. In Hessen und Baden-Württemberg kam sie zuletzt auf etwa 18 Prozent. Die Grünen dürften nach 15 Jahren aus der Landesregierung ausscheiden, da es bislang keine rechnerische Option gibt, in der sie gebraucht werden. Die Freien Wähler bangen um den Wiedereinzug in den Landtag, zuletzt erreichten sie 4,5 Prozent in einer Umfrage.
CDU wirft SPD „bodenlosen Machtmissbrauch“ vorDie CDU hat in letzter Minute den Ton im Wahlkampf deutlich verschärft. Ihr Generalsekretär Johannes Steiniger wirft der SPD „bodenlosen Machtmissbrauch“ vor, sie habe Rheinland-Pfalz in 35 Jahren zu einem „Selbstbedienungsladen“ gemacht. Es geht um die Beurlaubung einer Beamtin des Innenministeriums, die den Wahlkampf für Ministerpräsident Alexander Schweitzer in der SPD-Geschäftsstelle leitet. Bezahlt wird sie von der Partei, es laufen aber künftige Pensionsansprüche in dieser Zeit beim Land auf. Erst vor wenigen Monaten hatten die Freien Wähler andere Fälle aufgegriffen, in denen es um beurlaubte Staatssekretäre ging, die Führungspositionen mit lukrativen Gehältern in Landesgesellschaften übernahmen. Die Freien Wähler erstatteten Anzeige. Die Aufnahme eines Verfahrens lehnte die Staatsanwaltschaft Mainz aber ab, sie erkannte keinen Anfangsverdacht der Untreue. Auch Staatsrechtler wie Udo Di Fabio erachteten das Vorgehen für zulässig, regten aber an, die Landesgesetzgebung anzupassen und Ermessensfälle zu dokumentieren. Im Zuge einer kleinen Anfrage im Landtag in Mainz wurde zuletzt öffentlich, dass viele andere beurlaubt sind, auch die SPD-Wahlkampfleiterin.
Die Grünen hoffen bei der Wahl auf Rückenwind aus Baden-Württemberg. Sie verweisen auf das starke Ergebnis im „Ländle“, wo die Partei mit Cem Özdemir mehr als 30 Prozent der Stimmen holte. Die SPD setzt darauf, bei Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz noch immer einen langen Atem bewiesen und am Ende oft gewonnen zu haben. Aus Sicht vieler CDU-Anhänger wäre die Union in der Heimat des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl dagegen längst mal wieder an der Reihe.Die AfD kann wohl auch in Rheinland-Pfalz mit einem Ergebnis von bis zu 20 Prozent rechnen. Freie Wähler und Linke müssen vermutlich lange zittern. Die FDP hingegen kann den Wiedereinzug in den rheinland-pfälzischen Landtag, für den es mindestens fünf Prozent der Stimmen bräuchte, laut Umfragen eigentlich schon jetzt vergessen. Das alles sind aber nur Einschätzungen. Wie die Wähler tatsächlich entschieden haben, wird man am Sonntagabend voraussichtlich zwischen 19 und 20 Uhr wissen.
Wie Alexander Schweitzer die Wahl in Rheinland-Pfalz gewinnen willUnser Korrespondent hat Alexander Schweitzer im Wahlkampf begleitet. Um fünf Uhr morgens ging es an diesem Tag für den amtierenden Ministerpräsidenten in Berlin los, Rückflug nach Frankfurt, Termine in der Staatskanzlei, Gespräch mit Journalisten, zwei Wahlkampfauftritte, eine einstündige Rede, viele Selfies. Und dann lernt er in einem Klub in Kaiserslautern, einen Long Island Iced Tea zu mischen. Danach steigt Schweitzer auf das DJ-Pult und singt „Griechischer Wein“. Warum tut er sich das an?
Das steht zum Thema Kirche in den WahlprogrammenVor allem in den Programmen der kleineren Parteien finden sich zum Thema Kirchen und Religion manche Positionen, die aufhorchen lassen. Denn neben einem weit verbreiteten Bekenntnis zur stabilisierenden Funktion von Glaubensgemeinschaften fordern gleich mehrere Kräfte, bisherige Vorrechte der Kirchen zu beschneiden und die Rolle von Religionen in der Öffentlichkeit zurückzudrängen.„Das Tanzverbot an stillen Feiertagen werden wir abschaffen“, heißt es etwa ganz kategorisch bei der FDP, die um den Wiedereinzug ins Parlament bangen muss. Ähnlich sehen das die Grünen: „Staatliche Regelungen sollen das religiöse oder weltanschauliche Leben ermöglichen, nicht einschränken“. Beschränkungen an den stillen Feiertagen, dazu zählen Karfreitag und Heiligabend, aber auch der Volkstrauertag, sollten sich daher „auf den Schutz religiöser Veranstaltungen konzentrieren“. Beide Parteien hatten entsprechende Forderungen bereits 2021 in ihren Wahlprogrammen. Als kleine Partner der Ampel-Regierung konnten sie sich jedoch damit nicht gegen die SPD durchsetzen, die am Status quo festhielt. Die Grünen sprechen sich mittelfristig auch für einen Abschied vom konfessionellen Religionsunterricht aus. Sie wollen stattdessen einen „gemeinsamen Unterricht fördern, in dem religionskundliche und ethische Inhalte dialogisch vermittelt werden.“Die Linke, die derzeit realistische Chancen hat, erstmals in den Mainzer Landtag einzuziehen, geht mit einer Kampfansage an die kirchlichen Wohlfahrtsverbände in den Wahlkampf. Sie fordert, private Krankenhäuser müssten wieder „in öffentliches Eigentum überführt“ werden. Auch kirchliche Krankenhäuser seien „kein geeigneter Ersatz“ zur staatlichen Gesundheitsstruktur, findet die Partei – unter anderem „wegen der frauenfeindlichen Politik der Kirchen“. Die Linke plädiert ebenso für einen Abschied vom besonderen kirchlichen Arbeitsrecht. Flächendeckende Tarifverträge in der Pflege etwa müssten überall gelten.Die AfD legt sich auf einem anderen Gebiet mit den Kirchen an. Sie will die Härtefallkommission des Landes ersatzlos abschaffen, die ausreisepflichtigen Ausländern in seltenen humanitären Ausnahmesituationen zu einem Bleiberecht in Deutschland verhelfen kann. Außerdem kündigt die Partei an, sie wolle grundsätzlich das Kirchenasyl nicht mehr akzeptieren und Abschiebungen aus kirchlichen Räumen heraus durchsetzen. „Rechtsstaatliche Asylentscheidungen dürfen weder durch Sondergremien des Landes noch durch Kirchen, die unter dem Einfluss der Asyllobby stehen, unterwandert werden“, formuliert die AfD dies in ihrem Programm. Die großen Parteien CDU und SPD setzen derweil auf Kontinuität im Verhältnis zu den Kirchen. Die SPD betont etwa die große Bedeutung der Kirchen als Träger sozialer Einrichtungen. Katholische Bistümer und Landeskirchen würden „wesentlich zum Gemeinwohl unseres Landes“ beitragen. Damit die Aufgaben auch in Zukunft gut erfüllt werden können, wolle man die Kirchen „weiter verlässlich unterstützen“. Was dies im Detail etwa für die seit langem festgefahrenen Verhandlungen über die Refinanzierung kirchlicher Kitas bedeutet, bleibt allerdings offen.Auch die CDU verspricht, die Rolle der Kirchen werde nicht eingeschränkt, sondern „strukturell gestärkt“. Religionsunterricht bleibe ordentliches Schulfach, christliche Feiertage würden als „verbindlicher Bestandteil des kulturellen Lebens im Land“ erhalten. Die Christdemokraten gehen sogar noch weiter: Die Kirchen sollen laut CDU-Programm in die Planung von Krisen- und Katastrophenschutzkonzepten eingebunden werden, wo sie „aktiv praktische Hilfe leisten können“. Außerdem verspricht die Partei staatliche Unterstützung bei der Umnutzung von Kirchengebäuden, die aus finanziellen Gründen nicht mehr gehalten werden können.
Die wirtschaftliche Lage in Rheinland-PfalzWirtschaftlich steht Rheinland-Pfalz bestenfalls mittelprächtig da, schreibt unser Wirtschaftskorrespondent Bernd Freytag. Die Arbeitslosenquote ist zwar niedrig, das ZEW attestierte der Landesregierung aber nur den letzten Platz bei den Standortbedingungen. Zu schaffen machen dem Land die Probleme der chemischen Industrie. Auch dem Weinbau geht es nicht gut. Im größten weinbautreibenden Bundesland ist er identitätsprägend und in mancher Region wahlentscheidend. Wirtschaftspolitisch sind Schnieder und Schweitzer nicht weit voneinander entfernt. Einem Wechsel in der Staatskanzlei dürfte kaum ein echter Politikwechsel folgen. Ein Streitpunkt sind die Klimaziele des Landes, ein anderer die Finanzkrise der Kommunen.