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26.03.2026
12:03 Uhr
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Katz: Alireza Tangsiri war verantwortlich für die Blockade der Straße von Hormus +++ Pakistan: indirekte Gespräche zwischen USA und Iran +++ Pistorius: Sind bereit, jeden Frieden abzusichern +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Russland weist Bericht über Drohnen-Lieferung an Iran zurück Moskau hat einen Bericht über eine russische Drohnen-Lieferung an den Iran als „Lüge“ zurückgewiesen. Die Medien verbreiteten „so viele Lügen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau. Zuvor hatte die „Financial Times“ unter Berufung auf westliche Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass Russland Drohnen nach Teheran liefere.
Trump droht NATO-StaatenUS-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegenüber NATO-Staaten, die Washington im Irankrieg nicht unterstützen würden, wiederholt. In Großbuchstaben schrieb er auf seiner Plattform „Truth Social“: „Die USA brauchen nichts von NATO, aber sie werden niemals diesen sehr wichtigen Zeitpunkt vergessen!“
Pakistan: Indirekte Gespräche zwischen Washington und TeheranDas pakistanische Außenministerium erklärte auf der Plattform X, dass indirekte Gespräche zwischen den USA und dem Iran im Gange seien. Pakistan übermittle Nachrichten zwischen beiden Seiten, so der Außenminister Ishaq Dar. Islamabad habe auch den 15-Punkteplan von Washington an Teheran übermittelt. Die Türkei und Ägypten würden die Bemühungen unterstützen, heißt es in dem Beitrag. „Dialog und Diplomatie sind der einzige Weg nach vorn!“
Tote durch Raketentrümmerteile in Abu DhabiIn der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile heruntergefallen. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Außerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.Auch andere Golfstaaten meldeten wieder Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben.
Pakistan: Irans Außenminister und Parlamentspräsident nicht mehr unter Israels AngriffszielenIsrael hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araghchi und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. „Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten“, sagte ein Vertreter der pakistanischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann.“ Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen.
Angriffe auf Großraum Tel AvivBei neuen Raketenangriffen Irans auf Israel am Donnerstagmorgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum Tel Aviv gegeben.
Vereinigte Arabische Emirate melden Raketen und Drohnen aus IranDie Vereinigten Arabischen Emirate sind nach Angaben des emiratischen Verteidigungsministerium mit Raketen und Drohnen aus Iran angegriffen worden. Die emiratische Luftabwehr „reagiert derzeit auf anfliegende Raketen- und Drohnen-Bedrohungen aus Iran“, erklärte das Ministerium am Donnerstagmorgen im Onlinedienst X.
Israelische Armee startet neue Angriffswelle auf IranDie israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge „großangelegte“ Angriffe in weiten Teilen Irans ausgeführt. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ anvisiert worden, erklärte die israelische Armee am Donnerstagmorgen. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum Irans attackiert.
Pistorius: „Sind bereit, jeden Frieden abzusichern“Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Irankrieg in Aussicht gestellt. „Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar“, warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra.Nötig sei eine diplomatische Lösung „so schnell wie möglich“, sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an Iran, aber auch die USA. „Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen“, sagte Pistorius.Er kritisierte das Vorgehen der USA kurz darauf im National Press Club Australiens auch grundsätzlich: „Es gibt keine Strategie, es gibt kein klares Ziel - und aus meiner Sicht das Schlimmste: Es gibt keine Ausstiegsstrategie.“Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. „Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern“, sagte Pistorius.
Trump: Iranische Unterhändler haben Angst vor Tötung durch „eigene Leute“Nach einem Dementi des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi hat US-Präsident Donald Trump abermals von laufenden Verhandlungen mit Iran gesprochen. „Sie verhandeln übrigens, und sie wollen unbedingt eine Einigung erzielen“, sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Abendessen für republikanische Kongressabgeordnete in Washington. „Aber sie trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden.“Trump fügte hinzu: „Sie haben auch Angst, von uns getötet zu werden.“ Der US-Präsident wiederholte außerdem seine Behauptung, Iran werde in dem Krieg „dezimiert“. Den oppositionellen Demokraten warf er vor, zu versuchen, „von all den enormen Erfolgen abzulenken, die wir bei dieser Militäroperation erzielen.“ In Anspielung auf Forderungen der Demokraten, die Trump-Regierung solle für den Krieg gegen Iran die Zustimmung des Kongresses einholen, fügte der US-Präsident hinzu: „Sie mögen das Wort 'Krieg' nicht, weil dafür eine Zustimmung eingeholt werden müsste, also werde ich das Wort Militäroperation verwenden.“
Kuwaitisches Innenministerium: Sechs Festnahmen von mutmaßlichen Hizbullah-Attentätern in KuwaitIn Kuwait sind nach Angaben des Innenministeriums sechs Menschen festgenommen worden, die „Morde“ in dem Golfstaat geplant haben sollen. Die Beschuldigten hätten „Anschläge auf Symbole und Führungspersönlichkeiten“ des Golfstaats geplant und dafür Attentäter rekrutiert, erklärte das Ministerium in Kuwait am Mittwoch. Sie stünden in Verbindung mit der von Iran unterstützten libanesischen Hizbullah-Miliz. Fünf der sechs Verdächtigen seien kuwaitische Staatsbürger.Vergangene Woche hatte das kuwaitische Innenministerium bereits die Festnahme von 26 einheimischen und libanesischen Staatsbürgern bekanntgegeben, die den Angaben zufolge teilweise der Hizbullah angehören. Die „Terrorgruppe“ habe versucht, Kuwait zu destabilisieren und Mitglieder zu rekrutieren, hatte es damals geheißen. Demnach wurden bei den Festgenommenen Waffen und Drohnen gefunden. Die libanesische Hizbullah-Miliz bestritt, Mitglieder in dem Golfstaat zu haben.
Iran: Oberste Führung prüft Vorschläge der USAIran führt nach Angaben von Außenminister Abbas Araghchi keine direkten Verhandlungen mit den USA. Zwar sende Washington über verschiedene Vermittler Botschaften, dies bedeute jedoch keine Verhandlungen, sagt Araghchi. Die oberste Führung in Teheran prüfe derzeit die vorliegenden Vorschläge. Iran strebe keinen Krieg an, fordere aber ein dauerhaftes Ende des Konflikts sowie Entschädigungen für die Zerstörungen, erklärt der Minister weiter. Die USA haben nach seinen Worten ihre Kriegsziele wie einen schnellen Sieg und einen Regimewechsel verfehlt. Araghchi ruft zudem die Nachbarstaaten auf, auf Distanz zu den USA zu gehen. „Derzeit ist es unsere Politik, weiter Widerstand zu leisten“, sagte der iranische Außenminister. Iran wolle „den Krieg zu den eigenen Bedingungen beenden“. Diese müssten so gestaltet sein, dass „dies nie wieder passiert“, betonte Araghchi mit Blick auf den seit Ende Februar anhaltenden Krieg.Bezüglich der von Iran weitgehend blockierten Straße von Hormus sagte Araghchi, die Meerenge sei „nur für Feinde“ geschlossen. Schiffen aus befreundeten Staaten hätten die iranischen Streitkräfte „sicheres Geleit zugesagt“, fügte er an.
Selenskyj: Russland versucht USA im Irankrieg zu erpressenRussland versucht nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, die USA zu erpressen. Die Regierung in Moskau biete an, den Austausch von militärischen Geheimdienstinformationen mit Iran zu stoppen, sagt Selenskyj der Nachrichtenagentur Reuters. Im Gegenzug solle Washington der Ukraine keine Geheimdienstdaten mehr zur Verfügung stellen. Dies gehe aus Berichten der ukrainischen Geheimdienste hervor, erklärt er weiter. Zudem enthalten Selenskyj zufolge einige iranische Drohnen, die bei Angriffen auf US-Ziele im Nahen Osten eingesetzt werden, russische Bauteile. Russland weist eine Unterstützung Irans im Krieg gegen die USA und Israel zurück.