FAZ 08.05.2026
11:47 Uhr

Krimihauptstadt Hillesheim: Lustvoll schwelgen in Habgier und Heimtücke


Deutschlands Krimi-Hauptstadt Hillesheim in der Eifel

Krimihauptstadt Hillesheim: Lustvoll schwelgen in Habgier und Heimtücke

Adnan Ahmad bewegt sich lautlos über die Flure des Krimihotels. Öffnet eine Zimmertür. Sieht den kleinen gelben Kasten auf der Rückseite der Tür mit dem Warnhinweis: „STOPP. Auf keinen Fall den roten Knopf betätigen.“ Der pakistanische Zimmerboy widersetzt sich der Anweisung, und sofort klingelt ein Telefon. „Barnaby.“ Die knappe Stimme des Inspektors, gefolgt von aufheulenden Polizeisirenen. „Geh doch weg“, stöhnt eine junge Frau, „geh doch weg.“ Adnan nickt zufrieden, geht ein Zimmer weiter, prüft auch hier die Funktion des gelben Kastens. Stille. Eine neue Batterie lässt Derrick zu Wort kommen: „Harry, hol schon mal den Wagen.“ Die obere Etage. Suiten. Riffs einer E-Gitarre klirren durchs Treppenhaus. Die Melodie von James Bond. Bald treffen die Gäste ein, das Hotel ist ausgebucht, Adnan muss sich beeilen. Holzsparren knarren, am Duschvorhang des Hitchcockzimmers rutschen blutige Hände herab. Hitchcocks sonore Stimme röhrt los, Schreie gellen. „Alles okay“, sagt Adnan, „nur Miss Marple ist kaputt.“ Seit in Hillesheim das Krimihotel mit seinen Themenzimmern eröffnet hat, ist das Städtchen in der Eifel endgültig zu Deutschlands Mord-Hauptstadt geworden. Römerfundamente, historischer Ortskern, Mauerring aus dem 13. Jahrhundert, Ablasskreuze, Bildstöcke, die Mineralwasserquellen und Maare der Vulkaneifel – alles reizvoll und sehenswert. Aber die Menschen kämen wegen der Morde, bedauert Albert Junk. Dabei sei der Ort mit 3000 Einwohnern völlig friedlich, der letzte Mordfall habe sich im Januar 1945 ereignet, als französische Soldaten den Wächter erdrosselten und aus dem Gefängnis ausbrachen. Seitdem sei nichts passiert, sagt der Stadtführer. Nichts, wenn man davon absehe, dass in den Siebzigerjahren ein Bürger im Garten die Skelette von drei Pfarrern der nahe gelegenen Kirche fand. Aber auch das sei harmlos gewesen. Der Mann habe die Knochen in eine Kiste gelegt, und als ein Nachbar die Stirn runzelte, habe er die Knochen wieder auseinandersortiert, je einen passenden Schädel dazugelegt und die sterblichen Überreste vergraben. Mehr sei in Hillesheim nicht geschehen – bis im Jahr 1984 Michael Preute erschien. Wir glauben, in eine Filmkulisse zu treten Der Journalist recherchierte für das Magazin „Der Spiegel“ eine Geschichte über den geheimen Regierungsbunker im Ahrtal, zog ins benachbarte Berndorf, nannte sich Jacques Berndorf und begann Mordfälle zu erfinden. Damit öffnete er die Büchse der Pandora. Autorinnen und Autoren entdeckten die Eifel. Ralf Kramp schrieb erste Krimis. Seine Frau Monika vertiefte sich in Mordgeschichten und hatte die Idee zu dem Krimihotel. „Aber das Augustinerkloster ist älter“, beharrt Junk, „und die Saalkirche auch.“ Er führt uns auf den Viehmarkt, auf dem Händler zusammenströmten, um hier Rinder, Pferde und Schweine zu handeln. In guten Jahren 20.000 Tiere, die Züchter kamen aus ganz Europa. Im Zweiten Weltkrieg dann doch unnatürliche Tode. Hillesheim lag am Westwall der Nazis. Die Alliierten bombardierten die Stadt, ein Drittel der Häuser stürzte ein. Die Ortsmitte sei wiederaufgebaut worden, „mustergültig“, sagt Junk, Hillesheim dürfe sich „Europäische Beispielstadt“ nennen. Das scheint auch englische Telefonzellen einzuschließen. Eine dieser feuerroten Zellen steht vor einem restaurierten Fachwerkhaus. „Kriminalhaus“ lesen wir auf der Fassade. Ein Fadenkreuz spannt sich über dem i-Punkt. Wir öffnen die Tür und glauben, in eine Filmkulisse zu treten. Das Requisitenlager des Londoner St. Martin’s Theatre, das seit Generationen die Mausefalle spielt, muss ein trostloser Schuppen sein, verglichen mit dem Café Sherlock. Sofas mit turmhohen Lehnen, englische Stühle, Stehlampen mit durchscheinenden Stoffschirmen, Kino- und Kirchenbänke, verschlissene Reisekoffer aus Leder und Vulkanfiber, Fahndungsfotos, Masken und Plakate bekannter Filme auf blutroten Wänden. Hier das Stück einer Kanzel, von der Pater Brown predigte, dort ein hölzernes Scherengitter, und in den Vitrinentischen Reliquien der Detektive der Weltliteratur, ein Sammelsurium der erstaunlichsten Funde. Wir sehen den Schnurrbart von Hercule Poirot, eine Filmklappe von Hitchcock, die Calabash-Pfeife von Sherlock Holmes samt seiner Kokain-Utensilien, ausgedrückte Zigarrenstummel, von Andenkenjägern mit zittrigen Händen aus Verhören gefischt, Lupen, die die Körnchen der Wahrheit ans Licht brachten, eine handgeschriebene Weihnachtskarte von Agatha Christie, Autogrammkarten von Sean Connery, den Malteserfalken von Humphrey Bogart, Miss Marples Fahrkarte 4.50 p.m. ab Paddington, Preziosen aus dem Orientexpress und den Siggi-Baumeister-Tisch, an dem sein Schöpfer Jacques Berndorf saß und Kaffee trank – vermutlich die Röstung des Hauses. Sie heißt „Schwarzer Tod“. Eine komplette Etage Kriminalliteratur Die überwältigende Darstellung menschlicher Abgründe, all die lustvoll ausgebreiteten Details von Habgier, Heimtücke und Grausamkeit, die Morde und ihr Serienthrill lassen uns schwindeln. Nur Lini ist von dem Hype nicht erfasst. Die Tochter der Bedienung hat sich auf das Sofa verkrochen und spielt auf einer Nintendo Switch „Die Legende von Zelda“. Ihre Mutter füllt Kuchen in die Vitrine. Natürlich ist auch dieser Glaskasten eine Krimi-Devotionalie. Er heißt „tortort“ und ahmt das Emblem der ARD-Fernsehserie nach. Vor der Kuchenvitrine scharrt bereits ein Gast mit den Füßen: „Ich will meine Schulden bezahlen, bevor ich verhaftet werde.“ Der Fluchtweg öffnet sich neben ihm. Ein Durchlass in der Mauer führt in die Buchhandlung „Lesezeichen“. Monika Kramp hat dort ein Krimikabinett eingerichtet und liefert in die Grundschulen der Region Lesestoff. Auch die Fledermausklasse in Üxheim bekommt Bücher. Wir nehmen die Treppe, schleichen an einem Skelett und einem stoischen Bobby vorbei ins Krimiantiquariat. Besucher stöbern in den überquellenden Regalen. Den ausgelesenen Taschenbüchern entströmt ein säuerlicher Geruch. Noch eine Stiege, und wir erreichen das deutsche Krimiarchiv. Eine komplette Etage Kriminalliteratur. Bis in die kleinsten Winkel der Balken reihen sich Beschreibungen von Mord und Totschlag, und schwere Chesterfield-Ledersessel warten darauf, dass wir Platz nehmen und die aufgeschlagene „Müßiggängerin“ weiterlesen. Zwischen 35.000 Büchern treffen sich Krimi-Aficionados, darunter die Mitglieder des „Syndikats“, des Vereins deutschsprachiger Krimiautorinnen und -autoren. Sogar eine Agatha-Christie-Sammlung mit Filmscripts und Sekundärliteratur wartet auf Nutzung, aber unsere Blicke richten sich nach oben. Der Gipfel des Hillesheimer Krimi-Olymps ist in Reichweite, die Besteigung endet im spitzen Dachboden des Hauses. Eine Wendeltreppe, darüber ein alter, ovaler Tisch. Hier könnten wir selbst Ermittler spielen. Das angesagteste Krimi-Spiel läuft jedoch nicht oben im Gebälk, sondern unten an der Stadtmauer. Die Agentur Blutspur von Ralf Kramp und Wilhelm Schäfer hat die Rüthliwiese aus dem Kanton Uri auf die Freilichtbühne von Hillesheim verlegt. Vor der historischen Kulisse soll der Fernsehstar Jonas Bender in die Rolle von Wilhelm Tell schlüpfen. Doch Bender ist verschwunden. Die Polizei tippt auf einen in Wittlich einsitzenden Serienkiller, der seinen Opfern die Hände abschnitt. Belege gibt es für diese Vermutung nicht. Kramp und Schäfer, jetzt örtliche Kriminaloberkommissare, können dem mutmaßlichen Täter kein Geständnis entlocken. Ein Video des Verhörs zeigt den erschütternden Provinzialismus regionaler Polizeiarbeit. Daher sollen 40 Spezialisten den Fall lösen. Wir sind aus dem ganzen Bundesgebiet zusammengezogen worden. Ausweise des BKE, Bundeskriminalamts Eifel, baumeln um unsere Hälse. Wir sind bereit. Zwei Kollegen haben Hunde mitgebracht, vielleicht werden wir ihre Nasen noch brauchen. Regen nieselt auf die Szene, und Sonderermittlerin Janine aus dem Saarland raunt „Krimiwetter“. Auch sie hat „Detektiv für einen Tag“ gebucht und will gerade den Tatort inspizieren, als der Regisseur des Theaterstückes Wilhelm Tell ein Megafon an den Mund setzt und alle Ermittler auf die Bühne ruft. Offenbar hält der Regisseur uns für den Tell’schen Chor. Sein blinder Requisiteur verteilt Textblätter, und 40 Hobbydetektive skandieren: „Das Land ist nicht mehr frei, die Vögte drücken uns, die alten Rechte schwinden …“ „Lauter“, brüllt der Regisseur, „ihr seid in der Schlüsselszene des Stücks, ich brauche jetzt Drama.“ In dem Moment löst sich ein Schuss aus der Armbrust, der Regisseur fasst sich an den Hals, wir intonieren „die Knechtschaft wächst“ – und haben prompt nicht mitbekommen, was geschehen ist. Woher kam der Schuss? Wo ist der Requisiteur mit dem Blindenabzeichen am Revers? Stand auf der Wiese nicht eben noch eine Frau im Trenchcoat? Und woher kommen die Playmobil-Figuren auf der Treppe? Die meisten Ermittler sind Wiederholungstäter, gewitzte Kombinierer, die ihre Brillen auf die Nasenspitzen schieben und akribisch mitschreiben. Während meine „Soko Apfelkuchen“ Höflichkeiten austauscht, gründen die „Agnostischen Spürnasen“ eine Whatsapp-Gruppe, treiben den Requisiteur in einer Mauernische auf und nehmen ihn ins Kreuzverhör. Wir drehen ab, recherchieren die nächste Bäckerei und passieren das Burgmannenhaus. Am ältesten Gebäude Hillesheims untersucht eine Gruppe Ermittler eine gusseiserne Platte aus dem 17. Jahrhundert. Sie hing früher über dem Herd und diente in der frostigen Eifel als Wärmespeicher. Keine Indizien, die uns weiterhelfen. Überdies sind die Kollegen sehr jung. Sie suchen, wie sich herausstellt, ihren verschwundenen Sportlehrer. Ein anderer Fall. Der Ort ist durchdrungen von organisierter Kriminalität Wir wundern uns über nichts mehr. Ganz Hillesheim scheint kriminell. Was die Sache besonders tragisch macht – es handelt sich um organisierte Kriminalität. Verantwortlich: Rita Kallenberg, Touristeninformation. Sie teilt QR-Codes für Krimi- und Detektiv-Trails zu, ködert Kinder mit Süßigkeiten, organisiert Touren mit dem Krimibus und lockt furchtlose Gäste mit der Broschüre „Täterwissen“ auf die Flure. Oben am Waldrand sehen wir die Wanderer. Sie lesen in „Eifel-Gold“, dass Wolfgang Schumacher Obstbäume setzen wollte. Tiefe Löcher hatte er in sechs Meter Abstand gegraben. Drei Bäume standen schon. Im vierten Loch lag er selbst in einem schäbigen grauen Trainingsanzug mit dem Kopf nach unten, die Beine ragten seltsam obszön über den Grubenrand hinaus … An solch grausigen Schauplätzen ist in der Region kein Mangel. 50 Autorinnen und Autoren lassen in der Eifel morden, betrügen und kidnappen. Zwar erreichen nicht alle Schreiber Auflagen wie Jacques Berndorf, dessen Bücher sich sechs Millionen Mal verkauften, aber Verlage, Hotels, Restaurants und der Einzelhandel verdienen gut an der blutdürstigen Kundschaft. Zu der zählt auch Ermittlerin Janine. Sie liebt die Aufregung, die mit den Fällen verbunden ist, ihren Nervenkitzel. Gelegentlich auch den Humor. Am meisten schätzt sie, selbst mitraten zu können. Darin ist auch Kollegin Sonja groß, deren Mann sie nur Chefermittlerin nennt. Vor dem Fernseher machen die Frauen Überstunden. Jeden Tag laufen im deutschen TV 19 Stunden Krimis: Tatort, Polizeiruf, Stubbe, Donna Leon, Bella Block, Wilsberg, Siska, Fälle für die Sokos, für die Küstenwache, für die Cops in Rosenheim und die Polizisten in Hengasch, Kreis Liebernich. Je angespannter die Lage, desto beliebter sind Krimis Deutsche können von Mord in Film und Fernsehen nicht genug bekommen. Das Gleiche bei Büchern. 25 Prozent der Belletristik sind Krimis. Je bedrohlicher die Welt, je angespannter die politische und gesellschaftliche Lage, desto stärker offenbar der Wunsch nach Sicherheit und Ordnung. Krimis sind dafür ein ideales Biotop. Wir Zuschauer sehen, wie Gräueltaten entstehen, schauen vom Sofa aus in Abgründe, ziehen die Decke noch etwas fester um uns und projizieren dunkle Gedanken auf andere. Das reinigt die Seele. Von einem starken Ermittler lassen wir uns gerne an die Hand nehmen, und nie stört uns, dass die Wahrheit ohne Richter festgestellt wird. Dem Kommissar sehen wir sogar nach, dass er Regeln bricht. Sein Mut ist bewundernswert, sein Urteil klar. Am Ende entspannen wir uns. Die Welt ist für ein paar Stunden wieder im Lot. Einen klugen Kommissar wie im Fernsehen könnte die Soko Apfelkuchen gut gebrauchen. Wir erreichen wieder das Krimihotel. Am Fenster ein Plakat: „Todmüde? – Zimmer frei“. Das bringt Janine auf eine Idee. „Hypothese“, sagt sie und betritt das Besprechungszimmer. Auf dem Flipchart steht: „Luigi ist tot. – Seit wann? – Seit morgen!“ Vor uns muss die Mafia getagt haben. Der Betonklotz mit leeren Männerschuhen zeugt von dem Verbrechen. Janine verliert den Faden. Wie sollen wir in diesem Raum bloß arbeiten? Überall Beweisstücke. Braune Apothekerfläschchen mit Arsenic Album und Strychnin Purum, am Haken der Garderobe Spitzenhäubchen. Und was liegt neben Harrys Wagenschlüssel? Derricks Tränensäcke? Jetzt taucht Adnan Ahmad mit einem Staubtuch in der Hand auf. Der pakistanische Zimmerboy grinst verlegen und reinigt ein Metallgebiss. Es gehörte dem „Beißer“, der hünenhaften Figur aus dem James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“. Das Hotel ist ein einziges Gruselkabinett, es besitzt sogar einen Escape-Room. Das hat noch gefehlt. Jetzt drängt die Zeit, die „Zimmerflucht Pater Brown, Columbo und Magnum“ scheint uns voraus zu sein. Die Kollegen sind Aktenfresser und prahlen mit der Quersumme, die sie aus den Geburtsdaten der Opfer gezogen haben. Wo zum Teufel ist der Hauptdarsteller von Wilhelm Tell geblieben? Wurde er ermordet? Oder ist er „unnergedauch“, wie ein Pfälzer vermutet? Wir drehen uns im Kreis, und gleich soll jede Soko ihr Ergebnis präsentieren. Plötzlich Aufregung: Ein Beutel wird abgegeben. Anonym. Sofort nesteln Hände am Paket, 40 Ermittler recken ihre Hälse und weichen entsetzt zurück – im Beutel liegt eine Hand in Aspik. Wahrscheinlich von dem Vermissten! Mord. Unsere kleinen grauen Zellen feuern. Und dann der Showdown, das klassische Setting: Schlussverhör mit allen Zeugen, die Oberinspekteure Kramp und Schäfer laufen zu Hochform auf und überführen den Täter, der eine Täterin ist. Die Schauspieler strahlen, die Ermittlungsteams hadern mit ihrem Voting, Ralf Kramp amüsiert sich über unsere Schlüsse. „Wenn wenigstens eure Spürhunde die Hand apportiert hätten.“ Informationen: Die deutsche Krimihauptstadt Hillesheim liegt in der Vulkaneifel, auf halbem Weg zwischen Köln und Luxemburg. Seit 30 Jahren finden hier Blutspur-Krimitage mit Schauspielern statt. Der Preis beträgt 148 Euro pro Person. Die Gäste können stilecht in einem der 19 Themenzimmer des Krimihotels übernachten, zum Beispiel in „Mord mit Ausblick“, „Arsen und Spitzenhäubchen“ oder „Derrick“, Preis 110 Euro im Doppelzimmer. Eifelkrimiwanderwege führen zu den Schauplätzen der bekanntesten Krimis. Wer es einfacher mag, bucht über das Tourismusbüro eine der drei professionellen Ermittlerinnen. Sie heißen Klara Fall, Hella Blick und Dane Spur. Die Straßen des Verbrechens fährt ein Krimibus ab; die Spurensuche führt bis zum Nürburgring. Der für seine schwarzhumorigen Krimis bekannte Autor und Verleger Ralf Kramp organisiert Crime-Comedy-Lesungen und das Happy Kadaver Festival. Die Tourist-Information Hillesheim organisiert zudem Krimispiele für Kinder; www.gerolsteiner-land.de/pois/tourist-information-hillesheim-2