|
01.06.2026
15:04 Uhr
|
Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Der VfL Wolfsburg hat den nächsten Transfer für die kommende Zweitligasaison perfekt gemacht und Stürmer Fraser Hornby verpflichtet. Der 26-Jährige kommt von Darmstadt 98 und erhält bei den Wölfen einen Vertrag bis einschließlich 30. Juni 2030. Vor dem Abstieg hatte Wolfsburg bereits Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg zurückgeholt.Hornby werde Wolfsburg mit „seiner Dynamik, seiner fußballerischen Qualität, aber auch seiner Persönlichkeit“ weiterhelfen, sagte Sportdirektor Pirmin Schwegler: „Wie klar er in seiner Entscheidung für den VfL gewesen ist, hat uns beeindruckt. Fraser hatte auch andere Möglichkeiten und hätte beispielsweise in die Bundesliga wechseln können. Insofern freuen wir uns sehr, dass wir ihn vom VfL Wolfsburg überzeugen konnten.“Von der Nachwuchsakademie des FC Everton führte Hornbys Weg über Stationen beim KV Kortrijk, Stade Reims, FC Aberdeen und KV Oostende im Sommer 2023 nach Darmstadt. Für die Hessen lief er zunächst sieben Mal in der Bundesliga auf, ehe er aufgrund einer Verletzung den Rest der Saison verpasste. In den beiden Zweitligaspielzeiten absolvierte Hornby 53 Partien, in diesen gelangen ihm 23 Treffer und zehn Vorlagen. (sid)
Der Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat Offensivspieler Marcel Costly vom Fußball-Drittligisten FC Ingolstadt verpflichtet. Der 30-Jährige hat einen Vertrag bis Ende Juni 2029 unterschrieben. Costly war im Sommer 2022 nach Ingolstadt gewechselt. Der ursprünglich als Rechtsverteidiger ausgebildete Spieler wurde in der vergangenen Saison deutlich offensiver eingesetzt und überzeugte mit starken Leistungen.„Mit Marcel Costly konnten wir einen Spieler verpflichten, der mit 18 Toren und zehn Assists eine absolut herausragende Saison in der 3. Liga gespielt hat. Durch seine Variabilität – er kann im rechten offensiven Mittelfeld, im Sturmzentrum und als hängende Spitze eingesetzt werden – wird er unserem Kader zusätzliche Qualität verleihen“, erklärte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald.„Frank Schmidt hat mich im Gespräch mit seiner positiven Art von der ersten Sekunde an angezündet“, sagte Costly über seinen neuen Trainer. „Ich wusste deshalb sofort, dass ich diesen Schritt unbedingt gehen möchte. Der FCH hat sich in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Reputation im deutschen Profifußball erarbeitet. Hier geht es um ehrliche Arbeit und das Team steht über allem. Genau das passt zu meiner Mentalität auf dem Platz.“ (dpa)
Nationalspieler Deniz Undav hat seinen Vertrag bei Fußball-Bundesligaklub VfB Stuttgart nach einem zähen Poker vorzeitig um mindestens zwei weitere Jahre verlängert. Der 29 Jahre alte Torjäger unterschrieb bei den Schwaben bis zum 30. Juni 2029 plus Option für eine weitere Saison. Der bisherige Kontrakt wäre yMitte 2027 ausgelaufen.Publikumsliebling Undav, bisher schon Großverdiener beim VfB (4,5 Millionen), soll künftig rund sechs Millionen Euro Jahresgehalt beziehen. Zudem erhielt der Stürmer angeblich drei Millionen Euro für die Vertragsunterschrift. Eine Ausstiegsklausel gibt es laut dem Fachmagazin \"kicker\" nicht.„Ich bin sehr glücklich. Das bedeutet mir extrem viel. Der Verein und die Stadt sind in den letzten drei Jahren so etwas wie eine zweite Heimat für mich geworden“, sagte Undav, der mit dem VfB 2025 den DFB-Pokal gewonnen hatte.Der Stürmer sei „ein wesentlicher Faktor für die sportliche Erfolgsgeschichte des VfB in den vergangenen drei Jahren. Er nimmt auf und neben dem Platz eine zentrale Rolle bei uns ein“, betonte Vorstandschef Alexander Wehrle. Für Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ist Undav ein „absoluter Volltreffer im besten Wortsinne. Die Erwartungen, die wir damals mit dem Leih-Transfer verknüpft haben, wurden bei Weitem übertroffen.“ Auch in Zukunft sei für Undav „eine wesentliche Rolle vorgesehen“. (sid)
Der frühere brasilianische Fußball-Nationalspieler Dante hat im letzten Spiel seiner Karriere den Abstieg mit OGC Nizza aus der französischen Ligue 1 vermieden und damit seine finale Mission vor der Rückkehr zum FC Bayern erfüllt. Bei den Münchnern wird Dante zur kommenden Saison U-23-Trainer.Im Relegationsrückspiel gegen die AS Saint-Étienne setzte sich Nizza mit Kapitän Dante in der Startelf 4:1 (0:0) durch und vermied damit den Sturz in die zweite Liga nach zuletzt 24 Jahren ununterbrochener Erstklassigkeit. Das Hinspiel hatte 0:0 geendet.„Das Gefühl ist überwältigend, ich bin so erleichtert“, sagte der „ewige\" Abwehrspieler nach dem Schlussakt seiner fast 25-jährigen Profikarriere: „War das die härteste Saison meiner Karriere? Kann man so sagen. Ich hatte Verletzungen und mit 42 nicht mehr die Fähigkeiten wie früher. Man will helfen und kann es nicht mehr. Es war alles kompliziert, körperlich, mental, emotional. Aber jetzt bin ich stolz auf all das.“Dante hatte zehn Jahre lang für Nizza gespielt. Zuvor war er von 2009 bis 2016 in der Bundesliga für Gladbach, Bayern und Wolfsburg aktiv gewesen. Sein 13. und letztes Länderspiel für Brasilien war das historische 1:7 gegen Deutschland im Halbfinale der Heim-WM 2014 – bei seinem einzigen Einsatz während des Turniers stand er für den gesperrten Kapitän Thiago Silva in der Startelf. (sid)
Nach dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte hat der VfL Wolfsburg den bisherigen Trainer Dieter Hecking zum Sport-Geschäftsführer befördert. Der 61-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag und ist ab dem 1. Juni für den Männer-, Frauen- und Nachwuchsbereich verantwortlich.„Dieter Hecking kennt die zweite Liga und ihre Anforderungen. Er bringt für die Sportgeschäftsführung die passenden Kompetenzen mit“, sagte Aufsichtsrats-Chef Sebastian Rudolph. „Wir freuen uns sehr, dass Dieter Hecking Teil der VfL-Familie bleibt. Er steht in Wolfsburg für Teamgeist und Identifikation.“ Der bisherige Trainer muss nun zusammen mit Sportdirektor Pirmin Schwegler einen kompletten Neustart unter erheblichem Zeitdruck managen: Bis zum ersten Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 7. August braucht der VfL eine neue Mannschaft und einen Nachfolger für Hecking. Als neuer Trainer ist unter anderem Alexander Blessin vom Mitabsteiger FC St. Pauli im Gespräch.Der Abstieg, gibt Hecking zu, „nagt noch an mir. Wichtig wird sein, jetzt schnellstmöglich eine positive Grundstimmung im Verein zu erzeugen, um gemeinsam das Thema zweite Liga mit der nötigen Mischung aus Demut, Courage und Überzeugung anzugehen“. (dpa)
Die TSG 1899 Hoffenheim hat nach einer erfolgreichen Bundesliga-Saison den Vertrag mit Trainer Christian Ilzer vorzeitig langfristig verlängert. Über die Laufzeit machten die Kraichgauer keine Angaben.„Chris Ilzer hat herausragende Arbeit geleistet und unsere Mannschaft sportlich auf ein neues Level gehoben“, sagte Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker. „Chris steht für eine klare Idee von Fußball, für hohe Intensität und eine moderne Führungskultur. Er bringt große Qualität, Leidenschaft und Kompetenz ein.\"Der 48 Jahre alte österreichische Chefcoach verpasste in der abgelaufenen Saison nur knapp die Champions-League-Teilnahme. Als Tabellenfünfter erreichten die Hoffenheimer aber die Europa League. Ilzer war im November 2024 von Sturm Graz gekommen. In seiner ersten Spielzeit konnte er den Abstieg verhindern, stand aber selbst auf der Kippe. Nach einem Umbruch formte er die TSG zu einem Spitzenteam. Unter Ilzers Führung erreichte die Mannschaft in der abgelaufenen Spielzeit mit 61 Zählern die zweitbeste Punkteausbeute in der Hoffenheimer Bundesliga-Geschichte. „Die jüngste Saison hat gezeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und wir mit konsequenter Arbeit gemeinsam viel erreichen können. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir fortsetzen und dabei weiterhin dieses TSG-Gesicht zeigen“, sagte Ilzer. (dpa)
Fußball-Zweitligaklub Hannover 96 hat Paul Wagner als Leiter Kaderplanung und Scouting verpflichtet. Wie der Verein mitteilte, kommt der 27-Jährige vom Liga-Konkurrenten Dynamo Dresden. Dort hatte er den Kader mitverantwortlich zusammengestellt, mit dem die Sachsen 2025 den Aufstieg in die zweite Bundesliga und den Klassenverbleib in der gerade abgelaufenen Saison schafften. Er war in Dresden im April freigestellt worden. (dpa)
Abwehrspieler Calvin Brackelmann wechselt vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zum Fußball-Erstligaklub FC Augsburg. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger ist ablösefrei und unterschrieb bis einschließlich 30. Juni 2030, wie der FCA mitteilte. „Mit seiner Schnelligkeit, Größe und Dynamik gibt er uns zusätzliche Optionen für unser Spiel und passt hervorragend zu unserem Weg beim FCA“, sagte Augsburgs Sportdirektor Benjamin Weber.Für Paderborn stand Brackelmann noch in den beiden Relegationsduellen mit dem VfL Wolfsburg in der Startelf. Insgesamt bestritt der Profi 63 Pflichtspiele für die Ostwestfalen und erzielte fünf Tore. Er möchte „beim FCA den nächsten Schritt machen“, sagte der 1,96 Meter große Brackelmann. (dpa)
Aufsteiger SC Paderborn hat sich für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga mit Clemens Lippmann verstärkt. Der 19 Jahre alte Außenverteidiger kommt vom Drittligaklub 1860 München, für den er in der abgelaufenen Saison als Stammspieler auf 25 Einsätze kam. Das gab der Verein am Freitag bekannt.Lippmann bringe „enorm viel Potenzial mit“ und besteche durch „Power und eine hohe Intensität“, sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange: „Er passt sehr gut in unser Anforderungsprofil sowie zu unserem Paderborner Weg und ist auf den Außenbahnen flexibel einsetzbar.“ (sid)
Angesichts der offenen Zukunft von Stammkraft Noah Atubolu schafft der SC Freiburg weiter Klarheit auf der Torhüterposition. Nach der Verpflichtung von Mio Backhaus von Werder Bremen verlängerte der Europa-League-Finalist den Vertrag mit Ersatzkeeper Jannik Huth. Über die Inhalte der neuen Vereinbarung mit dem 32-Jährigen gab der SC wie gewohnt keine Details wie die Laufzeit bekannt. (dpa)
Vanessa Bernauer tritt die Nachfolge von Ralf Kellermann an und wird neue Direktorin Frauenfußball beim Bundesligaklub VfL Wolfsburg. Wie der Klub am Freitag mitteilte, erhält die 38 Jahre alte Schweizerin einen Vertrag bis Mitte 2029. Zuletzt war die frühere VfL-Spielerin seit ihrem Karriereende 2024 als Sportkoordinatorin für den FC Zürich tätig gewesen.„Für einen der erfolgreichsten Frauenfußball-Klubs Europas in dieser Funktion arbeiten zu dürfen, ist eine große Ehre, aber auch eine ebenso große Verpflichtung“, sagte Bernauer. Sie beerbt Kellermann, der nach der abgelaufenen Saison zum aufstrebenden Drittligiaklub Borussia Dortmund gewechselt war.Bernauer hatte von 2014 bis 2018 in Wolfsburg gespielt und viermal den DFB-Pokal sowie zweimal die deutsche Meisterschaft gewonnen. Bei den Wölfinnen trainierte sie sowohl unter Kellermann als auch unter dem aktuellen Coach Stephan Lerch, der die Mannschaft bereits von 2017 bis 2021 betreut hatte. (sid)
Fußball-Bundesligaklub Borussia Mönchengladbach verpflichtet den ukrainischen Nationalspieler Juchim Konoplja zur neuen Saison. Der 26 Jahre alte Außenverteidiger kommt ablösefrei von Schachtjor Donezk und unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2029. Der 27-malige ukrainische Nationalspieler ist bereits der vierte neue Spieler, den Sportchef Rouven Schröder für die neue Saison verpflichtet hat. (dpa)
Der SC Paderborn hat den ersten Transfer nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga getätigt. Vom 1. FC Nürnberg kommt Mittelfeldspieler Tom Baack nach Paderborn. Der 27-Jährige ist ablösefrei, sei Vertrag beim FCN läuft Ende Juni aus. Angaben zur Vertragslaufzeit machte der SCP nicht. „Tom wird uns mit seiner Übersicht, seiner Mentalität und seiner Erfahrung guttun. Er ist zentraler Mittelfeldspieler, der über eine ausgeprägte Spielintelligenz verfügt\", sagte Paderborns Sportgeschäftsführer Sebastian Lange: „Tom zeichnet ein permanent hohes Lauf- und Zweikampfverhalten, konsequente Ballgewinne und große Einsatzbereitschaft in allen Phasen des Spiels aus.\" (sid)
Borussia Mönchengladbach ist bei der Suche nach Verstärkung in der 2. Bundesliga fündig geworden. Der Klub verkündete am Mittwoch die Verpflichtung des Mittelfeldspielers Enzo Leopold. Der 25-Jährige ist ablösefrei, er kommt von Hannover 96 und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Leopold war bei den Niedersachsen Kapitän und absolvierte 124 Pflichtspiele, in denen er acht Tore erzielte. „Er ist einer, der vorangeht, der seinen Job auf dem Platz diszipliniert und mit hoher Intensität ausübt, der aber auch ein guter Fußballer mit ausgeprägtem taktischen Verständnis ist und der in der vergangenen Saison als Kapitän seiner Mannschaft auch in Sachen Leadership einen großen Schritt nach vorn gemacht hat\", sagte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder: „Es war sein großer Wunsch, in der Bundesliga zu spielen – und wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt für ihn logisch und richtig ist.\" (sid/dpa)