|
24.03.2026
07:58 Uhr
|
US-Geschworene: Musk schädigte Twitter-Aktionäre bewusst +++ Pötsch bleibt VW-Chefkontrolleur +++ Tausende Luxusautos wegen des Irankriegs auf kenianischer Mini-Insel gestrandet +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Bayer-Aktie gerät nach Ausstieg von aktivistischem Investor unter DruckDer Ausstieg des aktivistischen Investors Inclusive Capital macht Bayer zu schaffen. Die Aktien des Leverkusener Agrar- und Pharmakonzerns rutschten am Dienstag in der Spitze um 3,7 Prozent auf 37,05 Euro ab und gehörten damit zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex Dax. Der Fonds des aktivistischen Investors Jeffrey Ubben hatte über Nacht seine restlichen 8,5 Millionen Bayer-Aktien zum Preis von je 37,45 Euro bei anderen institutionellen Aktionären platziert, wie die damit beauftragte Bank mitteilte. Das war ein Abschlag von 2,6 Prozent zum Xetra-Schlusskurs vom Montag. Inclusive Capital erlöst damit 318 Millionen Euro, dürfte mit seinem Engagement aber Verlust eingefahren haben.Inclusive Capital war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Investor war Anfang 2023 bei Bayer eingestiegen und hatte die Absetzung von Vorstandschef Werner Baumann mit vorangetrieben. Damals hatten die 8,18 Millionen Aktien, die der Fonds kaufte, einen Wert von 407 Millionen Euro. Die Bayer-Aktie hat seither rund 25 Prozent an Wert verloren, weil der Rechtsstreit über die angeblich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat hohe Kosten verursacht.Ein Händler sagte, der Schritt könne ein Zeichen dafür sein, dass Ubben das Kurspotential für ausgereizt halte. Aktivistische Investoren hätten bei Bayer für mehr Zug gesorgt. „Und wenn der aussteigt, ist das entsprechend schlecht.“ Jeffrey Ubben sitzt seit 2024 auch im Aufsichtsrat von Bayer; sein Mandat läuft noch bis 2028. Im November 2023 hatte er allerdings Investoren mitgeteilt, dass er einige Fonds auflösen und Kapital zurückgeben wolle, wie Reuters von zwei Insidern erfahren hatte. Ubben wolle Inclusive Capital Partners drei Jahre nach der Gründung schließen.Ubben, einer der bekanntesten aktivistischen Investoren an der Wall Street, hatte eine Aufspaltung von Bayer gefordert. Der seit Juni 2023 amtierende Vorstandschef Bill Anderson baut die Führungsstruktur um, hat eine strategische Überprüfung, die zu einer Aufspaltung hätte führen können, jedoch ausgesetzt.
SAP-Aktie sackt nach Herabstufung ab Eine Herabstufung und eine drastische Kurszielsenkung durch JP Morgan setzen SAP zu. Die Aktien des Walldorfer Softwarekonzerns brechen in der Spitze mehr als fünf Prozent auf 146 Euro ein und fallen damit auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Die Analysten der US-Bank stuften die Aktie auf „Neutral“ von zuvor „Overweight“ herab und stutzten das Kursziel um rund ein Drittel auf 175 Euro von zuvor 260 Euro. Zur Begründung verwiesen sie auf einen sich verlangsamenden Auftragsbestand im Cloud-Geschäft und den zunehmenden Wettbewerb im Bereich Künstliche Intelligenz.
Drägerwerk erwirtschaftet Rekordumsatz Der Medizintechnikkonzern Drägerwerk hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz erzielt, den Gewinn deutlich gesteigert und die dritte Dividendenerhöhung in Folge angekündigt. „Im Jahr 2025 haben wir unseren Erfolgskurs fortgesetzt und den höchsten Umsatz unserer Unternehmensgeschichte erwirtschaftet“, erklärte Firmenchef Stefan Dräger am Dienstag. „Trotz widrigem Umfeld haben wir dabei auch unser Ergebnis verbessert.“Der Umsatz stieg um 5,3 Prozent auf den Rekordwert von rund 3,48 Milliarden Euro, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Derweil schnellte das operative Ergebnis (Ebit) um rund 20 Prozent auf mehr als 233 Millionen Euro, obwohl die positiven Einmaleffekte aus dem Vorjahr fehlten und Zoll- und Währungseffekte belasteten. Die Aktionäre sollen für das Jahr 2025 je Stammaktie 2,21 (Vorjahr: 1,97) Euro und je Vorzugsaktie 2,27 (2,03) Euro erhalten.Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das im Kleinwerteindex S-Dax gelistete Lübecker Unternehmen einen Umsatzanstieg von einem bis fünf Prozent. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll zwischen 5 und 7,5 Prozent liegen.
Frühere Maple-Banker entgehen Cum-Ex-Prozess Im milliardenschweren Cum-Ex-Steuerskandal ist ein Verfahren gegen drei Ex-Manager der Maple Bank gegen eine Millionen-Geldauflage eingestellt worden. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Demnach zahlen die drei Angeschuldigten insgesamt 2,3 Millionen Euro und entgehen so einem öffentlichen Strafprozess. Das Landgericht habe die Verfahren gegen die Manager eingestellt, obwohl die Staatsanwaltschaft schon Anklage erhoben habe.Die mittlerweile insolvente Maple Bank galt als einer der zentralen Akteure im Cum-Ex-Skandal um illegale Aktiendeals, mit denen sich Banken eine einmal gezahlte Kapitalertragsteuer vom Staat doppelt erstatten ließen. Die Maple Bank mit kanadischen Wurzeln soll allein rund 374 Millionen Euro an unrechtmäßigen Steuererstattungen erlangt haben. In der strafrechtlichen Aufarbeitung wurden bereits mehrere frühere Manager der Maple Bank zu Haftstrafen verurteilt, darunter der ehemalige Deutschland-Chef. Auch der Rechtsberater der Bank, der frühere Freshfields-Anwalt Ulf Johannemann, muss wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ins Gefängnis.
Vier Prozent Umsatzwachstum mit Fotobüchern – und eine Dividenden-ErhöhungAktionäre des Foto-Dienstleisters Cewe dürfen mit einer Dividende von 3 Euro je Aktie rechnen, nachdem es voriges Jahr 2,85 Euro gab. Das teilte das Unternehmen aus Oldenburg nach dem entsprechenden Aufsichtsratsbeschluss mit. Seit 17 Jahren hat Cewe jedes Jahr die Dividende erhöht. Der Umsatz mit Fotobüchern und anderen Dienstleistungen rund ums Foto stieg voriges Jahr laut vorläufigen Zahlen um vier Prozent auf 864 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 86 auf 88 Millionen Euro. Details zum Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht die Cewe Stiftung & Co. KGaA an diesem Donnerstag.
Delivery Hero will Taiwan-Geschäft an Rivalen Grab verkaufen Delivery Hero nimmt einen neuen Anlauf zum Verkauf seines Taiwan-Geschäfts. Der asiatische Konkurrent Grab wolle die Tochter Foodpanda Taiwan für 600 Millionen Dollar in bar übernehmen, teilte der deutsche Essenslieferant am Montag mit. Die Einnahmen würden unter anderem zum Schuldenabbau verwendet. Die Transaktion müsse jedoch noch von den Behörden genehmigt werden.Vor etwa zwei Jahren hatte Delivery Hero schon einmal versucht, sich von Foodpanda Taiwan zu trennen. Der Verkauf an Uber Eats war damals am Veto der dortigen Kartellbehörde gescheitert. Der Markt für Essenslieferungen in Taiwan ist hart umkämpft. Das bei Foodpanda Taiwan über die Plattform gehandelte Brutto-Warenvolumen (GMV) lag Delivery Hero zufolge 2025 bei 1,5 Milliarden Euro. Zudem habe die Tochter einen bereinigten operativen Gewinn erwirtschaftet. Das Berliner Unternehmen weist die Geschäftsentwicklung einzelner Märkte in der Bilanz nicht gesondert aus. Früheren Angaben zufolge lag das GMV von Foodpanda Taiwan zwischen März 2023 und März 2024 ebenfalls bei etwa 1,5 Milliarden Euro.Der Verkauf erfolgt für Delivery Hero zu einem kritischen Zeitpunkt. Einer der größten Aktionäre fordert einen Rückzug des Essenslieferanten aus ganzen Regionen. Das Unternehmen sei im Vergleich zur Konkurrenz zu ertragsschwach. Der Vermögensverwalter Aspex droht zudem mit der Absetzung des Konzernchefs und Mitgründers Niklas Östberg. „Der Start einer Veräußerung von Ländergesellschaften ist zwar positiv zu bewerten, doch Taiwan allein reicht bei weitem nicht aus\", teilte Aspex der F.A.Z. mit. Das Unternehmen müsse weiterhin hohe Bußgelder wegen Rechtsverstößen zahlen und zerstöre auch weiterhin Wert durch „ineffiziente Finanzierungsvereinbarungen.“ Es sei noch sehr viel zu tun, bevor das Management das Vertrauen der Kapitalmärkte zurückgewinnen könne.
US-Geschworene: Musk schädigte Twitter-Aktionäre bewusst Tech-Milliardär Elon Musk hat in einem Prozess um sein Vorgehen bei der Übernahme von Twitter eine Niederlage erlitten. Geschworene eines Bezirksgerichts in San Francisco kamen zu dem Schluss, dass Musk im Jahr 2022 mit zwei irreführenden Äußerungen ein Wertpapiergesetz verletzt hatte. Da das den Aktienkurs drückte, könnte er verpflichtet werden, damaligen Anteilseignern eine hohe Wiedergutmachung zu zahlen. Musk äußerte sich zunächst nicht zu dem Urteil. Er könnte dagegen in höherer Instanz in Berufung gehen.Der Tech-Milliardär hatte im April 2025 mit Twitter die Übernahme des Kurznachrichtendienstes für einen Kaufpreis von rund 44 Milliarden Dollar vereinbart. Doch wenig später behauptete er, dass Twitter viel mehr automatisierte Bot-Accounts habe als offiziell angegeben und drohte mit einem Rückzieher. Der Twitter-Verwaltungsrat beharrte jedoch auf der Einhaltung der Vereinbarung und am Ende schloss Musk den Kauf Ende Oktober 2022 doch zum abgesprochenen Preis ab.Aktionäre von Twitter zogen bereits Anfang Oktober 2022 vor Gericht und warfen Musk vor, mit seinen Äußerungen den Kurs absichtlich manipuliert zu haben. Die Geschworenen berechneten nun auch den jeweiligen Betrag, um den Musks Worte den Twitter-Aktienkurs an einzelnen Tagen zwischen dem 13. Mai und dem 3. Oktober 2022 aus ihrer Sicht künstlich gedrückt hatten. Zu einem späteren Zeitpunkt soll festgelegt werden, wie viel Wiedergutmachung Musk damaligen Aktionären zahlen soll. Es könnten hunderte Millionen oder auch einige Milliarden US-Dollar werden.
Pötsch bleibt VW-Chefkontrolleur Hans Dieter Pötsch soll oberster Kontrolleur des Volkswagen-Konzerns bleiben. Der Nominierungsausschuss des VW -Aufsichtsrats schlug den 74-Jährigen zur Wiederwahl vor, wie das Unternehmen mitteilte. Dieser Vorschlag wird dem Aufsichtsrat in seiner kommenden Sitzung vorgelegt, am 18. Juni soll die Hauptversammlung darüber entscheiden.Pötsch erklärte dazu laut Mitteilung: „Dem Wunsch, das Unternehmen weiterhin an der Spitze des Kontroll- und Beratungsgremiums durch diese herausfordernden Zeiten zu führen, komme ich gerne nach.“ Sein Ziel bleibe es, VW „wetterfest“ aufzustellen. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ über die Personalie berichtet.Der Österreicher Pötsch arbeitet seit 2003 für die VW-Gruppe, zwölf Jahre als Finanzvorstand und seit Herbst 2015 an der Spitze des Aufsichtsrats. Er ist zudem Chef der VW-Eigentümer-Holding Porsche SE. Deren Aufsichtsrat beschloss, das Mandat von Pötsch um eine weitere Amtszeit zu verlängern. Die Bestellung erfolge mit Wirkung zum 1. Januar 2027 für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2031, teilte die Porsche SE separat mit.
Musk: Tesla und SpaceX bauen Chipfabriken für Eigenbedarf in TexasDie von Elon Musk geführten Unternehmen SpaceX und Tesla wollen im texanischen Austin zwei hochmoderne Chipfabriken bauen. Musk kündigte das Projekt mit dem Namen „Terafab“ am Sonntag auf seiner Online-Plattform X an. Ein Werk solle Halbleiter für Autos und humanoide Roboter produzieren, das andere sei für Rechenzentren mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Weltraum gedacht. „Terafab wird technisch gesehen aus zwei Fabriken bestehen, von denen jede nur ein einziges Chipdesign herstellt“, schrieb Musk. Schon am Samstag hatte er in Austin Pläne für einen KI-Chip-Komplex vorgestellt. Dabei betonte er, dass die derzeitige weltweite Chipproduktion künftig nur einen kleinen Bruchteil des Bedarfs seiner Unternehmen decken werde. „Entweder wir bauen die Terafab, oder wir haben keine Chips“, sagte er.Es ist eine neue Ankündigung unter vielen des Unternehmers, dessen Versprechungen sich in der Vergangenheit aber immer wieder nur stark verspätet oder gar nicht erfüllt haben. Dass Tesla eine eigene Chipfabrik benötigt, hatte Musk schon in der Vergangenheit geäußert. Die Beteiligung des Raumfahrtunternehmens SpaceX war jedoch bislang nicht bekannt. Die neuen Weltraum-Chips müssten für extremere Umgebungen und höhere Temperaturen ausgelegt sein, erklärte Musk. Das geplante Rechenzentrum im Weltall soll künftig eine Rechenleistung von einem Terawatt pro Jahr erzeugen. Zum Vergleich: In den gesamten USA wird derzeit etwa ein halbes Terawatt generiert. Bislang sind Rechenzentren im Weltall allerdings vor allem eine Idee, wirklich konkrete und seriöse Umsetzungspläne gibt es noch nicht.
VW-Chef Blume lobt Chinas Planung und LeistungsbereitschaftVW-Chef Oliver Blume setzt auf China und lobt die strategische Weitsicht der Führung in Peking. \"Die Chinesen gehen sehr planerisch vor mit sogenannten Fünfjahresplänen und haben dort auch klare Prioritäten\", sagte er der \"Bild am Sonntag\". Und er fügte hinzu: \"Das ist optimal durchstrukturiert. Und was wir in China sehr positiv erleben, ist eine hohe Disziplin und Leistungsbereitschaft, die Themen umzusetzen.\" Es lohne der Blick über den eigenen Gartenzaun. \"Zu schauen, wie es andere Länder machen, und in China können wir dort auch einiges lernen, wie das Land sich entwickelt hat\", sagte Blume.Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang hat derweil ausländischen Unternehmen eine weitere Öffnung der Wirtschaft und vollständige Gleichbehandlung versprochen. Angesichts wachsender globaler Handelsspannungen wolle die Volksrepublik das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft stärken, sagte Li am Sonntag auf dem China Development Forum in Peking staatlichen Medien zufolge.
Rheinmetall verspricht erste neue Fregatte für das Jahr 2031Der Rüstungskonzern Rheinmetall erwartet, die Fregatten vom Typ F126 für die Marine zügig bauen zu können. \"Wir gehen davon aus, dass wir die Fregatte F126 im Sommer als Generalunternehmer unter Vertrag bekommen\", sagte Tim Wagner, Chef der neu geschaffenen Division Maritime Systems, nach einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA der \"Welt am Sonntag\".Und er fügte demnach hinzu: \"Wir wollen die Durchlaufzeiten beschleunigen und die erste der sechs geplanten Fregatten im zweiten Halbjahr 2031 abliefern.\" Es liefen Gespräche mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.
Neuer Aufsichtsrat für JenoptikDer Aufsichtsrat des Thüringer Technologiekonzerns Jenoptik ist wieder komplett. Das Amtsgericht Jena hat mit Wirkung zum 20. März 2026 und bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung Andreas Krey in das Gremium bestellt. Krey steht seit mehr als zwanzig Jahren an der Spitze der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen. Der Freistaat ist mit rund 11 Prozent an Jenoptik beteiligt und größter Aktionär des Unternehmens. Die Ersatzbestellung war nötig geworden, nachdem der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende von Jenoptik, Matthias Wierlacher, der Vorstandsvorsitzende der Thüringer Aufbaubank, sein Mandat im Aufsichtsrat von Jenoptik zum Jahresende niedergelegt hatte. Den Vorsitz im Aufsichtsrat hat seither Daniela Mattheus inne. Zur ihren ersten Aufgaben an der Spitze des Kontrollgremiums gehört die Suche nach einem Nachfolger für den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Traeger, der Jenoptik im Februar verlassen hat. Krey soll den Aufsichtsrat mit Kompetenzen unter anderem in Unternehmensführung, Corporate Governance sowie Finanz- und Betriebswirtschaft verstärken, teilte Jenoptik mit. Er hält weitere Mandate unter anderem im Aufsichtsrat der Stahlwerk Thüringen GmbH sowie im Beirat der Analytik Jena GmbH & Co. KG.
4000 Luxusautos auf kenianischer Mini-Insel gestrandetTausende Luxusautos sind im Zuge des Iran-Kriegs auf dem Weg von Japan nach Dubai Hafenbehörden zufolge auf einer kenianischen Insel gestrandet. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Örtliche Medien zeigten zahlreiche glänzende Wagen der deutschen Automarke Porsche, die einem Lagergebäude auf der Insel Lamu geparkt waren. Die Autos gehören zu insgesamt 4000 Fahrzeugen, die in der vergangenen Woche von zwei Schiffen der italienischen Grimaldi-Gruppe auf Lamu abgeladen wurden.Das zuletzt angekommene Schiff hatte am 24. Februar die japanische Hafenstadt Yokohama verlassen – vier Tage, bevor der Iran-Krieg mit US- und israelischen Angriffen auf den Iran begann. Am 1. März wurde das Ziel des Schiffs, der Hafen Dschebel Ali in Dubai, von iranischen Gegenangriffen getroffen.
Amazon entwickelt ein neues SmartphoneGut ein Jahrzehnt nachdem sein erstes Smartphones scheiterte, arbeitet der Internetkonzern Amazon an einem neuen Mobiltelefon. Das berichtet der Finanzdienst Reuters und bezieht sich auf vier mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das intern unter dem Namen \"Transformer\" laufende Projekt zielt demnach auf ein stark personalisiertes Gerät ab, das eng mit dem Sprachassistenten Alexa verzahnt ist.Das Projekt könne aufgrund strategischer oder finanzieller Bedenken noch gestoppt werden. Ein Schwerpunkt liege auf der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). Das Telefon solle als ständiger Begleiter dienen und den nahtlosen Zugriff auf Amazon-Dienste wie Prime Video oder Einkäufe erleichtern. Ein Amazon-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.