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26.03.2026
21:21 Uhr
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Die hohen Baukosten treiben die Mieten und hemmen den Neubau. Die Politik verspricht Besserung. Doch der Irankrieg verschärft die Krise.

Rund 4630 Euro kostet es aktuell in deutschen Ballungszentren im Durchschnitt, einen Quadratmeter Wohnfläche zu bauen. Rechnet man noch die Grundstückskosten dazu, sind es 5400 Euro. „Das bedeutet: Minimum 18 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter“, rechnete Dietmar Walberg von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (Arge) vor, als er am Donnerstag im Rahmen des Wohnungsbautages in Berlin das neueste Lagebild zum Wohnungsmarkt zeichnete. Sein Bauforschungsinstitut bündelt seit Jahren Daten zum Wohnungsbau, auf die sowohl der Bund als auch Landesregierungen zurückgreifen. Der Wohnungsbautag wiederum ist eine Veranstaltung von Verbänden der Wohnungswirtschaft und der Bauindustrie, der Gewerkschaft IG BAU sowie des Deutschen Mieterbunds.
Auf einer Insel zwischen Palmen und Äckern hat BASF in Südchina die „modernste Anlage für Chemieproduktion“ der Welt gebaut. Ein Ortsbesuch.
Jahrelang stand SAMP/T im Schatten des amerikanischen Patriot-Systems. Nun rückt die europäische Flugabwehr in den Fokus – auch in Deutschland.
Die Historie europäischer Verschuldungsinstrumente mahnt zur Vorsicht in der Eurobonds-Debatte. Der größte Teil der bisherigen Programme hat stark verschuldeten Ländern das Schuldenmachen weiter erleichtert, ohne dass damit ein Anreiz für europäisches Handeln verbunden war.
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.
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