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19.05.2026
19:59 Uhr
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Totalenergies und BP haben Milliarden in die Hand genommen, um in Nord- und Ostsee Windparks bauen zu dürfen. Jetzt wollen sie die Flächen offenbar zurückgeben. Ein Kenner spricht von einem „energiepolitischen Drama“.

Es war ein Paukenschlag, als die Bundesnetzagentur im Juli 2023 mitteilte: Der Staat würde mit der Vergabe von Flächen für die Errichtung von Windparks in der Nord- und Ostsee sehr viel Geld einnehmen. Insgesamt 12,6 Milliarden Euro hatten der französische Energiekonzern Totalenergies und der britische Energiekonzern BP für das Recht geboten, auf drei Flächen nordwestlich von Helgoland sowie auf einer Fläche vor Rügen Windparks bauen und betreiben zu dürfen. Ende 2030 sollten die Parks ans Netz gehen, hieß es damals. In einer weiteren Auktion ein Jahr später bot Totalenergies noch einmal knapp zwei Milliarden Euro für den Bau eines weiteren Windparks.
Der Ölkonzern wiegelte ab, als die Welt sich 2023 wunderte, warum er Milliarden für Windpark-Baurechte ausgab. Inzwischen ist die Stimmung düsterer.
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Redakteurin in der Wirtschaft.
Wirtschaftskorrespondent in Berlin
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