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16.05.2026
09:03 Uhr
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Fünf Länder sind diesmal nicht beim ESC dabei, weil ein Sänger aus einem Land mitmachen darf, das sie nicht dabeihaben wollen. Über eine Drohung, ein Verfahren, ein Wort und seine Geschichte.

Es wird ein riesengroßes Fest in der Wiener Stadthalle und ein noch viel größeres Fernsehereignis: Mehr als 600 Millionen Zuschauer, das ist jedenfalls die Traummarke der Veranstalter, sollen am Samstagabend mitverfolgen, welches Lied und welcher Sänger oder welche Sängerin oder Band aus einem der 35 beteiligten Länder beim Eurovision Song Contest gewinnt. Es wird bunt und schrill und spannend – und trotzdem haben sich fünf Länder, die sonst dabei sind, entschieden, diesmal nicht mitzumachen. Weil sie dagegen sind, dass ein anderes Land mitmachen darf, das auch schon seit langem dabei ist.
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Redakteur im Feuilleton.
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