FAZ 12.09.2026
10:20 Uhr

(+) Weiterführende Schule: „Ich fange von vorne an und lasse das Schlechte hinter mir“


Wenn Kinder auf die weiterführende Schule wechseln, verändern sich Lehrer, Freunde und Regeln. Eine Schülerin aus Frankfurt erzählt, wie sie diese Zeit empfunden hat.

(+) Weiterführende Schule: „Ich fange von vorne an und lasse das Schlechte hinter mir“

Wenn ich an den Abschied von meiner alten Klasse vor einem Jahr denke, fällt mir ein, wie wir uns am letzten Schultag vor den Sommerferien als ganze Schule auf dem Schulhof getroffen haben. Alle gemeinsam sangen wir das Schullied: „In die Franckeschule, da geh’n wir gerne hin …“ – zu der Melodie von „Ich lieb den Frühling …“. In dem Moment, als wir dort alle so standen und die jüngeren Schüler mit uns sangen, habe ich mich richtig groß und auch stark gefühlt. Beim Herumschauen dachte ich: „Jetzt gehör ich auch zu den Kindern, die in die neue Schule kommen, nachdem alle so lange über diesen Moment geredet haben. Und die anderen Kinder müssen noch warten.“

Eine Leitlinie fürs Taschengeld war schnell gefunden, die Kinder sind zufrieden. Aber welches Hobby müssen sie selbst bezahlen, was finanzieren die Eltern doch? Eine Mutter fragt sich, ob sie zu großzügig ist.

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