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01.06.2026
17:47 Uhr
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Entscheidung auf schwachem finanziellen Fundament: Das Chemnitzer Schauspiel soll eine eigene Spielstätte behalten. Doch die zugesagten Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes allein werden dafür nicht reichen.

Manchmal können zwei Worte einen großen Unterschied machen. „Separate Standorte“ steht ausdrücklich in einem in der vergangenen Woche angenommenen Beschluss des Chemnitzer Stadtrates, und gemeint ist: Oper und Schauspiel sollen in der Stadt auch zukünftig getrennte Spielstätten behalten und sich nicht unter einem Dach zwangsliieren müssen. Damit scheint die Kopfgeburt eines SPD-Stadtrats, die dieser vor einigen Wochen kurz nach dem Ende des erfolgreichen Kulturhauptstadtjahres 2025 besonders krass platziert hatte, abgeräumt.
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