FAZ 29.07.2026
13:18 Uhr

(+) Springreiterin im Interview: „Es war, als wären wir Außerirdische“


Mit 60 Jahren nimmt Laura Kraut wieder an der Reit-WM in Aachen teil. Im Interview spricht die Amerikanerin über das Wimbledon des Reitsports, ihre Anfänge in einer Männerdomäne und Pferde, die sie motivieren.

(+) Springreiterin im Interview: „Es war, als wären wir Außerirdische“

Schon 1992 gehörte Laura Kraut als Ersatzreiterin dem US-amerikanischen Team bei den Olympischen Spielen in Barcelona an, heute ist sie mit 60 Jahren eine von nur zwei Frauen unter den besten Zwölf der Weltrangliste. In ihrer langen Karriere gewann sie unter anderem die Team-Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Hongkong 2008 und den Weltmeisterschaften 2018 in ihrer Heimat. Ebenfalls mit der Equipe erreichte sie Platz zwei bei den Spielen von Tokio 2021 und Paris 2024. Mit ihrem Partner Nick Skelton, der ebenfalls Springreiter ist und 2016 Einzel-Olympiasieger wurde, lebt sie in den USA und den Niederlanden.

Wer seine Trainingsleistung dokumentieren und mit anderen vergleichen will, nutzt meistens die beliebte Fitness-App Strava. Die Anwendung birgt aber auch Gefahren – vor allem für Frauen.

Schwitzen im Rotlicht: Hoch intensives Intervalltraining verspricht schnelle Erfolge in Klubatmosphäre. Ist das effektiver als Hyrox? Ein Besuch in einem Frankfurter Studio.

Bergsteiger reden häufig vom „Restrisiko“, wenn jemand ums Leben gekommen ist. Dabei sind tödliche Unfälle in der Regel die Folge von Fehlern. Laura Dahlmeiers Unfall, sagt Ralf Dujmovits, „hatte mit gesundem Risikomanagement nichts zu tun“.

Sportredakteurin.

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