FAZ 26.03.2026
07:00 Uhr

(+) Sprachforschung: Die Rückkehr des Dialekts


Früher konnte es in der Schule Prügel geben, wenn Kinder Mundart gesprochen haben. Inzwischen werden Dialekte wieder mehr geschätzt. Warum?

(+) Sprachforschung: Die Rückkehr des Dialekts

In Hessen werden für Ostern Ajer oder Egger gefärbt, auf den Wiesen grasen wiederkäuende Ki, Koi oder Käue. Beim Bäcker gibt es Brut, Brout oder Braut, und wenn jemand stirbt, ist er daut, düt oder döt. Das Bundesland besitzt eine enorme Bandbreite an Dialekten, insgesamt werden zwischen Darmstadt und Korbach neun Mundarten gesprochen – von Rheinfränkisch und Zentralhessisch in weiten Teilen des Rhein-Main-Gebiets über Moselfränkisch (Raum Limburg), Ost- und Nordhessisch bis hin zu West- und Ostfälisch im äußersten Norden. Brigitte Ganswindt vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas an der Universität Marburg erklärt die Vielfalt so: „Hessen liegt in der Mitte Deutschlands und bekommt von allen Seiten was ab.“

Einfache Unterkünfte gibt es offenbar genug, jetzt setzen Investoren und Betreiber auf Edles und Teures. Luxus prägt die Hotelwelt 2026. Gibt es dafür genügend Publikum?

Der Ölpreis steigt, Versorgungssicherheit ist ein großes Thema – und die Chemiebranche ächzt. In dieser Lage verkauft der Ölkonzern BP eine der größten Raffinerien im Land an einen Investor. Was hat der Amerikaner vor?

Manche Menschen fragen bei jeder Kleinigkeit ChatGPT. Macht das dumm? Klar ist: Es verändert etwas in unserem Kopf.

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