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26.03.2026
14:21 Uhr
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Eine Testrakete des Münchener Start-ups Isar Aerospace durfte in Norwegen wegen eines Fischerbootes nicht starten. Das junge Unternehmen zählt zu den Hoffnungswerten, damit Europa im All künftig stärker vertreten ist.

Die Live-Übertragung im Internet zum geplanten Start der zweiten Testrakete hat das Münchner Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace sehr professionell aufgezogen: Die Bilder vom norwegischen Raumfahrtbahnhof Andøya und der Spectrum-Rakete waren beeindruckend. Mit Spannung fieberten die Zuschauer dem Höhepunkt entgegen, der fiel jedoch leider aus. Der Start der Spectrum-Rakete musste abgebrochen werden. Für Isar-Aerospace-Chef Daniel Metzler verlief der Abend sehr enttäuschend, weil der Grund für den Abbruch das Eindringen eines norwegischen Fischerbootes in die Sicherheitszone war.
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Wirtschaftskorrespondent in München.
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