FAZ 18.09.2026
11:34 Uhr

(+) Rabe verlässt Bertelsmann: Befreiungsschlag nach einem Jahr


15 Jahre an der Spitze und immer noch topfit: Thomas Rabe segelt hart am Wind, aber der Mast ist nicht gebrochen. Auch die Künstliche Intelligenz werde keinen Schiffbruch erleiden – unter Bedingungen.

(+) Rabe verlässt Bertelsmann: Befreiungsschlag nach einem Jahr

An seinen Befreiungsschlag nach der Übernahme des Vorstandsvorsitzes von Bertelsmann im Jahr 2012 erinnert sich Thomas Rabe genau. Das Unternehmen hatte den Aktienrückkauf zwar hinter sich, die Finanzkrise aber wirkte nach. Wachstum und Profitabilität blieben begrenzt. Die Gütersloher fuhren nicht auf allen Zylindern. Rabe setzte zunächst auf eine nüchterne Bestandsaufnahme, die auch Zeit kaufte. „Die schonungslose Bestandsaufnahme hat uns auch wehgetan an vielen Stellen. Aber sie war erforderlich“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z. in der Konzernrepräsentanz in Berlin.

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Mehr Daten, mehr Mathematik und mehr Vernetzung führen zu mehr Freiheit und Wohlstand – darauf haben wir uns lange verlassen. Das erhoffen wir eigentlich auch von der Künstlichen Intelligenz. Und nun?

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