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12.05.2026
14:59 Uhr
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Kanzler Merz versucht sich vor den Gewerkschaften in einer Ruckrede – und stößt auf lauten Protest. Das zeigt, wie tief die Gräben sind. Sind Kompromisse für Reformen überhaupt noch möglich?

Kongresse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sind für politische Gäste schwierige Veranstaltungen. Angela Merkel (CDU) wurde dort schon 2006 mit Buhrufen und Pfiffen empfangen, im ersten Jahr ihrer Kanzlerschaft, als sie noch als neoliberale Reformerin galt. Nun, zwanzig Jahre später, hat Friedrich Merz (CDU) eine solche Erfahrung gemacht. Seine Bemühungen, den Delegierten des DGB die Reformpläne der Bundesregierung zu erklären, setzen diese am Dienstag teils lautstarke Protestrufe und „Daumen runter“-Schilder entgegen.
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Wirtschaftskorrespondent in Berlin.
Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.