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07.10.2026
08:15 Uhr
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Ein Unternehmer, ein SPD-Politiker, ein Architekt, ein Entwicklungshelfer: In der Nachkriegszeit prägten sie das Bundesland Hessen. Was bislang nicht bekannt war: Davor waren sie Mitglieder der NSDAP.

Karl Josef Mayer sitzt am großen Tisch im gläsernen Besprechungszimmer, hinter ihm an der Wand hängt das Porträt seines Großvaters in einem goldenen Rahmen. Ein „großes Vorbild“ nennt der Enkel ihn. Karl Mayer, 1909 geboren, hat im hessischen Obertshausen ein erfolgreiches Textilmaschinenunternehmen gegründet und aufgebaut, das bis heute als „Hidden Champion“ gilt. Daneben war Mayer Landwirt, Mäzen, Stifter und als Kommunalpolitiker für die FDP aktiv. Moderne Kunst hat er auch gesammelt. Und er war: NSDAP-Mitglied.
Richard Wagners „Lohengrin“ wirkt in Erik Raskopfs Inszenierung am Staatstheater Mainz, dem „Opernhaus des Jahres“, oft statisch.
Tausendfach klingeln die Telefone von Senioren. Angerufen werden sie von Betrügern, die Unfassbares erzählen, um an Geld und Gold zu kommen. Ein Prozess in Frankfurt verrät mehr über das System dahinter.
Die Fotos dürfen bleiben, Tagebücher kommen in eine Kiste, und am besten fragt man die Kinder früh, was sie einmal haben wollen: Die Autorin Kirstin Schulte erklärt, wie man rechtzeitig vor dem Ende Ordnung schafft.
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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