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25.03.2026
06:22 Uhr
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Die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller sind wegen der Krise der Autokonzerne stark gebeutelt, haben aber eine neue Hoffnung: die Rüstungsindustrie. Wie gelingt der Schwenk?

Eine der ältesten und wichtigsten Sparten des Maschinenbaus muss seit Langem mit einem emotionalen und wirtschaftlichen Auf und Ab klarkommen: Einerseits wissen die Hersteller von Werkzeugmaschinen genau, dass sie der Anfang jeder industriellen Produktion sind, dass ohne ihre Maschinen zum Fräsen, Drehen, Bohren oder Schneiden von Metallteilen kein Fortkommen möglich ist. Andererseits geht es den deutschen und europäischen Herstellern so schlecht wie lange nicht, vor allem, weil ihre wichtigste Kundenbranche, die Autoindustrie, im Umbruch steckt und deutlich weniger Aufträge verteilt. Die Umsätze und Gewinne erodieren auf beiden Seiten.
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Redakteur in der Wirtschaft.
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