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27.03.2026
05:48 Uhr
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Das Chaos droht an den Rändern eines geschwächten Irans

Der amerikanische-israelische Krieg gegen den Iran dauert an. Während Washington auf Kapitulation drängt, erklärt Teheran die USA zum Verlierer. Die Aufmerksamkeit gilt dem Schlachtfeld, doch dabei bleibt ein Szenario erstaunlich unterbelichtet: Nicht der spektakuläre Umsturz des Regimes, sondern seine schleichende Schwächung könnte jene Dynamik auslösen, die am Ende die politische Landkarte West-, Süd- und Zentralasiens verändert. Gerade weil ein Regimewechsel unwahrscheinlich bleibt, ist das Risiko einer langgezogenen Erosion staatlicher Kontrolle größer als das eines schnellen Kriegsendes.
Fast-Track-Deportationen, Spezialoperationen, schnell angezettelte Kriege: Der Highspeed-Politiker Donald Trump setzt auf aktionistische Überwältigung. Das kommt einem bekannt vor. Was man aus der nationalsozialistischen Raserei für die Gegenwart lernen könnte.
Kritische Journalisten werden oft bedroht und eingeschüchtert, auch vor Gericht, durch sogenannte SLAPP-Klagen. Besuch bei einem, der für seine Arbeit kämpfen muss.
Heimat kann auch ein Ort sein, den man verlassen darf, aber nicht verlassen möchte: Hannah Häffner beleuchtet in „Die Riesinnen“ das Verhältnis dreier Frauen zu ihrem Lebensort im Schwarzwald.
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