|
03.02.2025
14:06 Uhr
|
Hochverarbeitete Nahrung führt zu Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes Typ 2. Es fällt aber nicht leicht, Fruchtjoghurts, Fertiggerichte oder Limonaden vom Speiseplan zu streichen. Wie die Lebensmittelindustrie uns austrickst.

Im Rahmen eines heroischen Selbstversuchs aß der britische Arzt Chris van Tulleken über einen Monat lang zu 80 Prozent industriell hochverarbeitete Nahrung. Man kann sich das Experiment auf Youtube anschauen und verfolgen, wie van Tulleken Tag für Tag, Woche für Woche körperlich und mental abbaut. Am Ende hatte er Schlafstörungen, Sodbrennen, Pickel, ein aufgedunsenes Gesicht, Kopfschmerzen, Ängste, depressive Verstimmungen, eine gesunkene Libido sowie 6,5 Kilogramm an Gewicht zugenommen. Im MRT seines Gehirns zeigten sich Aktivierungen der für Sucht und Hunger zuständigen neuronalen Verbindungen. Nach einem Monat resümierte er: „Ich fühle mich zehn Jahre älter.“
Fast-Track-Deportationen, Spezialoperationen, schnell angezettelte Kriege: Der Highspeed-Politiker Donald Trump setzt auf aktionistische Überwältigung. Das kommt einem bekannt vor. Was man aus der nationalsozialistischen Raserei für die Gegenwart lernen könnte.
Kritische Journalisten werden oft bedroht und eingeschüchtert, auch vor Gericht, durch sogenannte SLAPP-Klagen. Besuch bei einem, der für seine Arbeit kämpfen muss.
Heimat kann auch ein Ort sein, den man verlassen darf, aber nicht verlassen möchte: Hannah Häffner beleuchtet in „Die Riesinnen“ das Verhältnis dreier Frauen zu ihrem Lebensort im Schwarzwald.
Schlagworte: