FAZ 24.05.2026
12:00 Uhr

(+) Kampagne „Identify Me“: Wie das Mädchen aus dem Main seinen Namen zurückbekam


Manchmal verschwinden Frauen, ohne dass sie jemand vermisst. Die Kampagne „Identify Me“ von Interpol hilft dabei, ihre Schicksale aufzuklären, wenn sie Opfer von Gewaltverbrechen wurden.

(+) Kampagne „Identify Me“: Wie das Mädchen aus dem Main seinen Namen zurückbekam

Die Ermittler haben damals nichts unversucht gelassen, um herauszufinden, wer die unbekannte Tote ist. Das Mädchen wurde an einem Sommertag im Juli 2001 von einem Spaziergänger am Frankfurter Mainufer entdeckt. Der Täter hatte sie wie ein Bündel zusammengeschnürt und sie in ein Bettlaken gewickelt. Und wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass es Schicksale gibt, die auch erfahrene Ermittler nahezu verzweifeln lassen, dann war es dieser Fall. Das „Mädchen aus dem Main“.

Etwa 3000 ungeklärte Mordfälle gibt es in Deutschland. Im hessischen Landeskriminalamt hat sich eine Cold Case Unit formiert, die regelmäßig alte Akten öffnet, um auch Jahre später noch den Täter zu finden.

Ein Drogenhändler macht Geschäfte mit einem Anwalt und verpfeift seine Konkurrenz. Dann wird er erschossen – und sein Kontaktmann bei der Polizei löscht alle Chats.

Im Nachtleben tummeln sich die Jungen? Denkste! Seit einiger Zeit boomen Ü-50-Partys. Kann man dort wirklich Spaß haben? Unser Autor ist hingegangen.

Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung und Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

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