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22.07.2026
07:01 Uhr
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Japan macht es vor. Das Land investiert umgerechnet 50 Milliarden Euro in den kommenden vier Jahren in eine digitale KI-Infrastruktur. Daran wird deutlich: Wer wirklich will, der kann. Und: Eine digitale Souveränität ist nicht zum Nulltarif zu haben.

Man stelle sich vor, in Deutschland zahlten die 40 Dax-Unternehmen ein Jahr lang die Dividenden nicht an ihre Aktionäre, sondern in einen KI-Fonds. Oder die 100 reichsten Deutschen spendeten jeweils fünf Prozent ihres Vermögens. Ausreichend wäre auch der EU-Agrarhaushalt eines Jahres. In jedem Fall kämen etwa 50 Milliarden Euro zusammen. Das ist die Summe, die Japan bis 2030 in den Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur steckt und dabei der Welt vormacht, wie ein Land KI clever nutzt, auch wenn es keine digitale Supermacht ist.
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