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24.03.2026
21:27 Uhr
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Nach dem Scheitern der Justizreform erwarten Ökonomen Reformstau. Dabei bräuchte Italien kürzere Zivilverfahren. Es gab zuletzt Fortschritte, doch ob sie ausreichen, ist offen.

Die Niederlage der italienischen Regierung beim Referendum über die Justizreform setzt auch Fragezeichen hinter weitere Wirtschaftsreformen. Das klare Votum der Italiener gilt als schwerster politischer Rückschlag für Ministerpräsidentin Giorgia Meloni seit ihrem Amtsantritt im Oktober 2022. Die Wiederwahlchancen ihrer Drei-Parteien-Koalition bei den nächsten Parlamentswahlen, die regulär 2027 stattfinden müssten, sind nach Ansicht der meisten Beobachter nun gesunken.
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Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland.
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