FAZ 09.09.2024
05:38 Uhr

(+) Immobilienpreise verhandeln: „Sie müssen den Schmerz des Verkäufers kennen“


Jeder Hauskäufer kann derzeit am Verhandlungstisch gewinnen, sagt Makler Michael Pabst. Er verrät, warum Quadratmeterangaben nie zu trauen ist, wie man die Problemzonen einer Immobilie ausfindig macht und Sympathien beeinflusst.

(+) Immobilienpreise verhandeln: „Sie müssen den Schmerz des Verkäufers kennen“

Auf jeden Fall. Die Bereitschaft, Kaufpreise zu verhandeln, ist höher, als das noch vor drei Jahren war. Da haben die Käufer oft bezahlt, was aufgerufen wurde. Durch die wirtschaftliche Situation ist der Markt in Deutschland für Käufer gerade spannender als für Verkäufer. Deshalb würde ich jedem empfehlen, der einen Immobilienkauf auf der Agenda hat, jetzt aktiv zu werden.

In 80 Großstädten sind die Mieten um bis zu 20 Prozent gestiegen. Und der Irankrieg verschärft die Lage weiter. Doch das eigentliche Problem ist ein anderes.

Onlyfans steht wohl zum Verkauf. Aber wofür zahlen die Käufer? Die einen sehen in der Porno-Plattform die Revolution der Erotik-Industrie – die anderen das nächste Werkzeug, um vulnerable Gruppen auszubeuten.

Die spanische Hauptstadt boomt. Zahlungskräftige Zuwanderer aus Lateinamerika und Trump-Flüchtlinge treiben die Preise für Immobilien.

Redakteurin im Ressort „Wohnen“.

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