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07.05.2026
06:50 Uhr
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Infolge des Irankriegs rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem schwächeren Wirtschaftswachstum. Die globale Handelsfinanzierung droht knapper und teurer zu werden. Wer besonders darunter leiden würde.

Russian President Vladimir Putin attends a meeting with Badra Gunba, the leader of Georgia's breakaway region of Abkhazia, at the Kremlin in Moscow, Russia May 9, 2026. REUTERS/Ramil Sitdikov/Pool Ramil Sitdikov/REUTERS
Der Irankrieg versetzt die Welt in einen Krisenmodus – mit Unsicherheiten, die weit über das hinausgehen, was US-Präsident Donald Trump mit seiner Zollpolitik bereits ausgelöst hat. Das Ausmaß der globalen Verunsicherung veranlasste den Internationalen Währungsfonds (IWF) sogar dazu, seine Aprilprognose wie schon im April 2025 nicht auf das eigene Modell zu stützen, sondern auf den Verlauf früherer ähnlicher Ereignisse (reference forecast). Verschiedene Annahmen über die Schwere und Länge des Konflikts ergänzen die Prognose und geben außerdem Raum für düsterste Szenarien: Im günstigen Fall eines befristeten und mäßigen Konflikts nimmt der IWF seine Prognose für Januar für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2026 um 0,2 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent zurück. Zeitgleich prognostizierte die Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO) für 2026 einen Rückgang des realen Weltgüterhandels auf 1,9 Prozent von 4,6 Prozent im Jahr 2025.
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