FAZ 26.03.2026
14:33 Uhr

(+) Einspruch Exklusiv: Warum wir bessere Gesetze gegen Deepfakes brauchen


Der Fall Collien Fernandes hat die Debatte über digitale Gewalt neu ins Rollen gebracht. Rufe nach strengeren Strafnormen werden immer lauter. Was viele nicht wissen: Das EU-Recht enthält schon jetzt Regelungen zu Deepfakes.

(+) Einspruch Exklusiv: Warum wir bessere Gesetze gegen Deepfakes brauchen

Collien Fernandes hat schwere Vorwürfe gegen ihren früheren Ehemann Christian Ulmen erhoben. Sie beschuldigt ihn unter anderem, „(falsche) Nacktfotos und Sexvideos“ verbreitet zu haben, die „privat anmuten und so wirken sollten, als habe ich mich selbst nackt fotografiert und heimlich beim Sex gefilmt“.

Das Bundesjustizministerium legt einen Entwurf vor, um die Opfer von Fake-Pornografie stärker zu schützen. Die Frage bleibt: Was können die großen Plattformen selbst leisten?

Onlyfans steht wohl zum Verkauf. Aber wofür zahlen die Käufer? Die einen sehen in der Porno-Plattform die Revolution der Erotik-Industrie – die anderen das nächste Werkzeug, um vulnerable Gruppen auszubeuten.

Amerikanische Lebensmittelhändler bauen eines der größten zivilen Gesichtserkennungsnetzwerke des Landes auf. Die Technik soll Diebstahl verhindern. Kritiker fürchten, dass sie bald über Preise mitentscheidet.

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