FAZ 06.05.2026
19:37 Uhr

(+) Döner: Frieden im Krispy-Kebab-Streit


Eine Bielefelder Dönerkette streitet sich mit KFC. Am Ende inszenieren beide Seiten die Einigung auf Social Media – und aus dem Markenstreit wird eine Marketingkampagne. Ein Detail der Einigung bleibt jedoch offen.

(+) Döner: Frieden im Krispy-Kebab-Streit

Im Markenstreit zwischen der Bielefelder Dönerkette „Krispy Kebab“ und dem amerikanischen Fastfood-Riesen Kentucky Fried Chicken (KFC) haben beide Seiten eine Einigung bekanntgegeben. „Schluss mit dem Kebab-Krach“ titelt eine am Mittwoch von KFC verschickte Mitteilung, zugleich inszenierten sich der Bielefelder Imbissunternehmer Sergen Kolcu und der Marketingchef von KFC Deutschland, Philipp Wachholz in einem gemeinsamen Werbevideo auf der Plattform Instagram zusammen mit dem Schauspieler Kida Khodr Ramadan, der als Vermittler auftritt. Auch Kolcu selbst und sein Anwalt Markus Brock bestätigten der F.A.Z., dass sich die Parteien verständigt haben.

Der designierte Baupräsident Olaf Demuth fordert einen Neubeginn mit radikal einfacheren Baustandards, mit Ausnahme des Klimaschutzes. Sein Motto: Anforderungen abspecken, damit es billiger wird.

Stacey Caywood leitet den Informationskonzern seit Februar. Mit der F.A.Z. spricht sie über KI und den Kauf des Berliner Legaltech Libra. Nordamerika macht zwei Drittel des Geschäfts aus – doch einen Umzug dorthin verneint sie.

Farben verkörpern Markenidentität, sie steigern die Wiedererkennung und können zum Streitfall werden. Deutlich wird das am Beispiel Obi, das „Orange“ als Farbmarke schützen ließ – und nun seit Jahren vor Gericht steht.

Wirtschaftskorrespondentin in Düsseldorf.

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