FAZ 22.03.2026
08:09 Uhr

(+) Die Vermögensfrage: Wenn eine Million Erspartes nicht reicht


Gerade für Gutverdiener ist die Rentenlücke oft besonders groß. Vielen fällt das zu spät auf. Einem Durchschnittsverdiener fehlen 876 Euro im Monat.

(+) Die Vermögensfrage: Wenn eine Million Erspartes nicht reicht

Rainer Schwenn ist ein Mann der Zahlen. Er ist Versicherungsmathematiker, eine Tätigkeit, die manche abschreckt. Er rechnet für den Finanzdienstleister MLP, bewertet Finanzprodukte, vergleicht Tarife. Im Gespräch geht er sogleich auf den Vorwurf ein, der auch uns hat zögern lassen, das Gespräch zu führen. „Es heißt immer, wir arbeiten mit Angst.“ In der Tat verkaufen sich Finanzprodukte für die Altersvorsorge besser, wenn Menschen den Eindruck haben, sie könnten sonst in Armut geraten oder ohne Hilfe bei Krankheit und Pflege dastehen.

Digitalminister Wildberger warnt wegen KI vor dramatischen Änderungen am Arbeitsmarkt. Die Forschung gibt ihm recht – und zeigt, wie wenig die Politik auf den Umbau der Bildung, des Steuersystems und des Sozialstaates vorbereitet ist.

Googles AI Overviews sollen schnell und zuverlässig Antworten liefern, ohne dass Nutzer auf Links klicken müssen. Doch Quellen sind oft Plattformen mit wirtschaftlichen Interessen. Auch bei Finanz- und Gesundheitsthemen.

Amerikanische Lebensmittelhändler bauen eines der größten zivilen Gesichtserkennungsnetzwerke des Landes auf. Die Technik soll Diebstahl verhindern. Kritiker fürchten, dass sie bald über Preise mitentscheidet.

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