Von der Kommune geht es in „Am Ende der Kleinigkeiten“ in die Theaterwelt, von der hermetischen Gemeinschaft, dem Wurzelraum, wie ein Mitbewohner die kurz nach dem Mauerfall in der ehemaligen DDR gegründete alternative Siedlungsgemeinschaft nennt, in den Möglichkeitsraum der Bühne – oder, wie die Autorin Franziska Hauser im Gespräch über ihren fünften Roman sagt, in die Menschlichkeitsvernichtungsmaschinerie Theater, in der ihre junge Erzählerin Irma mit der Furchtlosigkeit eines Gemeinschaftskinds recht schnell an große Rollen kommt.
