FAZ 11.05.2026
15:10 Uhr

(+) Boom der Privatfliegerei: Ultraleicht oder ultrateuer


Die einen wollen es billiger machen, die anderen punkten mit Luxus. So oder so: Das Geschäft mit dem privaten Fliegen boomt trotz hoher Treibstoffpreise. Den Herstellern eröffnet das Spielräume für Innovation.

(+) Boom der Privatfliegerei: Ultraleicht oder ultrateuer

Ultraleichte Luftfahrzeuge sind die innovative Spielwiese der Luftfahrt, egal ob im Gewand eines Flugzeugs, eines Tragschraubers oder eines Helikopters. Sie dürfen allerdings maximal zweisitzig und höchstens 600 Kilo schwer sein, so die Regularien. Mit der zunehmenden Professionalisierung der einst als „fliegende Gartenstühle“ verspotteten Ultraleichten, die das motorisierte Fliegen seit den Neunzigerjahren billiger und einfacher gemacht haben, heben aber auch ihre Preise ab. So haben zahlreiche Flugzeuge, aber auch alle Helikopter innerhalb der ultraleichten Luftfahrzeugklasse schon mindestens eine Drei vor der sechsstelligen Kaufsumme in Euro stehen. In dieser Liga spielt auch der neue Evocopter ClassiX aus Bayern, der auf der Luftfahrtmesse Aero am Bodensee seine Premiere feierte.

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat sein größtes Wohnmobil, den Grand California, sanft renoviert. Die Neuerungen stecken im Detail. Ein Reisebericht.

Mercedes-Benz bringt ein neues Lenkrad ins Auto. Auch ein neues Lenkgefühl. Zunächst findet die Zukunftsidee im elektrischen EQS statt. In dem auch sonst aufgewerteten Modell darf die Innovation auch als Rettungsversuch gewertet werden.

Baut Skoda die volksnäheren Autos als der große Mutterkonzern? Der  elektrische Skoda Elroq ist der beste Beweis für diese These. Nur wird das Reichweitenversprechen wieder einmal nicht eingelöst.

Schlagworte: