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05.08.2026
15:30 Uhr
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Der Rhein hat in dieser Woche an vielen Orten historische Niedrigstände erreicht. Für die Stahl-, Chemie- oder Pharmabranche ist die Schifffahrt auf dem Fluss lebenswichtig. Doch dafür sind die Pegel zu tief gefallen.

Pegelstand 19 Zentimeter. Höher ist der Wert nicht, der am Mittwochmittag am Kauber Pegel prangt. Dazu kommen noch etwa 113 Zentimeter Wasserstand in der Fahrrinne bei Pegel null, also insgesamt 132 Zentimeter. Eigentlich fahren hier, auf Deutschlands wichtigster Schifffahrtsstraße, täglich mehr als 300 Güterschiffe vorbei. Doch schon seit Stunden taucht an diesem entscheidenden Engpass des Rheins keines mehr auf. Gerade einmal für die kleine Fähre reicht der Pegel. Wegen des Niedrigwassers könne das Schiff aber „höchstens zu einem Viertel beladen“ werden, sagt der Kapitän am Steuer. Und das Wasser soll laut Vorhersagen des ELWIS-Messsystems der Bundesverwaltung in den nächsten Tagen weiter zurückgehen. Die Trockenheit hat die deutsche Binnenschifffahrt erfasst.
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