FAZ 22.09.2026
06:14 Uhr

(+) Bier und Wein: Der langsame Abschied vom Alkohol


Die Deutschen trinken weniger Bier und Wein. Für manche Brauer und Winzer wird das zur Existenzfrage. Wie stellen sie sich darauf ein?

(+) Bier und Wein: Der langsame Abschied vom Alkohol

Die Abstinenz macht die Runde. „Junge Menschen trinken heute seltener, sie beginnen später mit Alkohol, und der regelmäßige Konsum liegt auf einem historischen Tiefstand“, sagt Hendrik Streeck, CDU-Politiker und Suchtbeauftragter der Bundesregierung. „Das ist ermutigend.“ Sein Urteil speist sich aus neuen Zahlen der „Drogenaffinitätsstudie“. Dort gaben lediglich 34,7 Prozent der jungen Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren und 14,3 Prozent der jungen Frauen an, in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens einmal in der Woche Alkohol getrunken zu haben. Dies sei der niedrigste Stand seit 1973. Und nicht nur die Jüngeren trinken weniger.

Joseph Schumpeters „schöpferische Zerstörung“ beschreibt, wie Wettbewerb alte Marktstrukturen auflöst und neue schafft – eine Dynamik, die der Handel vom Selbstbedienungsladen bis zur Globalisierung immer wieder erlebt hat.

Kaum etwas ärgert die Wähler so sehr wie der hohe Profit der Ölkonzerne in der Krise. Fachleute denken da ganz anders. Warum hohe Gewinne der Gesellschaft nützen können.

Künstliche Intelligenz hat Maßnahmen ergriffen, die als Verbrechen gelten würden, wenn ein Mensch sie beginge. Die Erklärung ist höchst besorgniserregend. Was dahintersteckt und nun zu tun ist.

Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Wirtschaftsbücher“.

Schlagworte: