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15.05.2026
10:27 Uhr
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Generative KI betrifft vor allem die Jobs, in denen besonders viele Frauen arbeiten. Es gibt bereits messbare Verschiebungen. Doch Frauen können gegensteuern.

Frühere technologische Umbrüche am Arbeitsmarkt haben überwiegend männlich geprägte Branchen wie die Schwerindustrie und die Fertigung betroffen. Generative KI funktioniert anders. Sie automatisiert keine körperlichen Tätigkeiten, sondern zuerst Büro- und Verwaltungstätigkeiten. Also die klassischen Aufgaben des Sekretariats, der Sachbearbeitung, der Buchhaltung, im Kundenservice oder Callcenter. In diesen Funktionen arbeiten in entwickelten Volkswirtschaften überproportional viele Frauen.
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Mira Murati hat ChatGPT mitgeprägt, Open AI während der Altman-Krise kurz geführt und danach Thinking Machines Lab gegründet. Ihr neues Unternehmen baut nicht den nächsten Assistenten, sondern die Werkbank darunter.
Open AI hat sein nach eigenen Angaben bislang stärkstes Sprachmodell vorgestellt: GPT-5.5, das auch zahlenden Kunden von ChatGPT offensteht. Die Entwicklerschnittstelle bleibt vorerst gesperrt. Anthropic ist mit seinem jüngsten Spitzenmodell Mythos den umgekehrten Weg gegangen.
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