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06.08.2026
07:44 Uhr
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Wer Bitcoin wirklich ernst nimmt, kauft einen digitalen Tresor, der nie ans Internet angeschlossen wird. Einen, der als unknackbar gilt. Vor wenigen Tagen erfuhren Tausende Bitcoin-Halter, dass dieser Rat nicht stimmt.

Es ist alles eine Frage der Perspektive: 86 Millionen Dollar – das klingt nach sehr viel Geld für einen Bankraub. In der Welt von Digitalwährungen ist das eher eine kleine Summe. Erinnert sei nur an den Diebstahl bei der Börse Bitfinex, als 120.000 Bitcoin gestohlen wurden – Gegenwert heute 7,2 Milliarden Dollar. Da mutet der jetzige Diebstahl geradezu winzig an: Gerade einmal 1367 Bitcoin wurden gestohlen, die heute rund 86 Millionen Dollar wert sind. Und doch wiegt die Symbolik des Raubs für die Digitalwährung und ihre Anhänger deutlich schwerer, als die pure Summe vermuten lässt: „Das stellt den fundamentalen Glaubensgrundsatz der Bitcoin-Gemeinschaft infrage, dass man Bitcoin sicher verwahren kann“, erklärt Co-Pierre Georg, Direktor des Frankfurt School Centre for Digital Economics. Warum ist das so?
Die gut betuchte Privatkundenklientel wird von Banken besonders umworben. Die Commerzbank punktet ausgerechnet mit Krediten. Denn nicht jeder Reiche will seine Aktien für neue Ferienimmobilien, Yachten und Oldtimer verkaufen.
Lukas Enzersdorfer-Konrad leitet das europäische Kryptounternehmen Bitpanda. Er spricht über Bitcoin, wer wirklich Kryptowährungen kauft – und wie es um den Börsengang steht.
Künftig wird privates Sparen staatlich gefördert. Das lohnt sich für jeden. Einer der erfolgreichsten deutschen Fonds ist künftig auch als ETF erhältlich.
Redakteur in der Wirtschaft.
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