FAZ 07.09.2026
14:54 Uhr

(+) Abschied in Hanau: Mit persönlicher Nähe und Optimismus gegen die AfD


In Hanau werden zum Abschied des Oberbürgermeisters seine Verbindungskraft und sein Tatendrang gelobt. So kann Politik Vertrauen zurückgewinnen. Die AfD würde sich wundern.

(+) Abschied in Hanau: Mit persönlicher Nähe und Optimismus gegen die AfD

Am Tag bevor die AfD in Magdeburg ein Wahlergebnis erzielt hat, von dem andere Parteien schon lange nicht einmal mehr träumen, konnte man in der kleinsten hessischen Großstadt erleben, welche Menschen es in der Politik bräuchte, um daran wieder etwas zu ändern. Denn in Hanau wurde der langjährige Oberbürgermeister Claus Kaminsky verabschiedet, nach 23 Jahren im Amt. Und wer wissen will, was im Land nicht richtig läuft, was die Menschen also dazu bewegt, die AfD zu wählen, muss das Lob für Kaminsky, das dort zu hören war, nur ins Gegenteil verkehren.

Die Jugendabteilungen der Turn- und Sportvereine sind groß wie nie, aber außerhalb von Trainingsstunden und Sporthallen bewegen sich Kinder immer seltener. Dabei bräuchte es wenig, um das zu ändern.

Hinterm Steuer wird geflucht, vom Fahrrad gepöbelt – jeder Zweite reagiert seinen Frust auf der Straße ab. Das sei auch die Schuld der Verkehrsplaner, sagt der Fachanwalt für Verkehrsrecht Uwe Lenhart.

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