Eine fraktionsübergreifende Abgeordnetengruppe hat einen Entwurf für die sogenannte Widerspruchsregelung eingebracht. Mit dieser würden Erwachsene automatisch zu Spendern, sofern sie zu Lebzeiten nicht aktiv widersprechen.
Bislang muss für eine Organspende eine eindeutige Zustimmung vorliegen. Zu den Unterstützern der Widerspruchsregelung gehören unter anderem die früheren Bundesgesundheitsminister Spahn und Lauterbach.
Bislang muss für eine Organspende eine eindeutige Zustimmung vorliegen. Zu den Unterstützern der Widerspruchsregelung gehören unter anderem die früheren Bundesgesundheitsminister Spahn und Lauterbach.
Eine zweite Abgeordnetengruppe lehnt das Vorhaben ab. Sie argumentiert, dass das Recht auf Selbstbestimmung auch einschließt, keine Entscheidung treffen zu müssen. In dem Antrag der Gruppe werden stattdessen Maßnahmen für eine bessere Aufklärung über Organspenden gefordert.
Ein erster Anlauf für eine Widerspruchsregelung war 2020 im Bundestag gescheitert.
Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
