Pistorius sprach bei der Übergabe des Jets beim Produzenten Lockheed Martin im texanischen Fort Worth von einer "neuen Ära für die Luftwaffe".
Der Kampfjet sei das weltweit modernste Kampfflugzeug, erklärte der SPD-Politiker. Es zeichne sich durch seine Tarn-Eigenschaften, die enge Vernetzung mit anderen Plattformen und eine besonders leistungsfähige Sensorik aus. "Die F-35A kann hohe Datenmengen sammeln und schnell zu einem vollständigen Lagebild zusammenfügen", so Pistorius. Die Zusammenarbeit mit 19 anderen Nationen eröffne viele Möglichkeiten bei Ausbildung, Übung und Einsatz "und macht uns zusammen stärker".
Die Bundesregierung hatte 2022 bei dem Konzern 35 Maschinen bestellt. Die Tarnkappen-Jets sollen den veralteten Tornado ersetzen. Die ersten acht Maschinen für die deutsche Luftwaffe bleiben zunächst in den USA, wo deutsche Piloten und Techniker an ihnen ausgebildet werden.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
