Das Statistische Bundesamt teilte mit, von Januar bis Juni seien etwas mehr als 126.000 Genehmigungen erteilt worden. Das entspricht einem Plus von gut 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Behörde verwies zugleich darauf, dass der Anstieg von einem niedrigen Niveau aus erfolgt sei.
Bundesbauministerin Hubertz räumte ein, man sei noch längst nicht dort, wo das Land beim Wohnungsbau stehen müsse. Die steigenden Zahlen seien aber das Ergebnis zielgerichteter Politik. Die Förderprogramme würden breit angenommen, und die Reform des Baugesetzbuches stehe bevor, betonte die SPD-Politikerin.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erklärte, die Bilanz falle zwiespältig aus. Hohe Zinsen und Baukosten hielten den Wohnungsbau weiter im Würgegriff. Es brauche mehr Initiativen der Bundesregierung gegen eine Wohnkrise, die schon mehr als fünf Jahre dauere.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
