Dlf 20.06.2026
03:55 Uhr

Reaktion auf russische Bedrohung - Notfall-Rucksack und Übungen an Schulen - Innenminister wollen Zivilschutz bis 2029 stärken


Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich auf Maßnahmen zum besseren Schutz der Zivilbevölkerung verständigt.

Reaktion auf russische Bedrohung - Notfall-Rucksack und Übungen an Schulen - Innenminister wollen Zivilschutz bis 2029 stärken
Das geht aus einem Beschluss zum Ende der Innenministerkonferenz in Hamburg hervor. Bis 2029 sollen eine widerstandsfähige IT-Infrastruktur, abgesicherte Kommunikationswege und eine bessere Selbstschutzkompetenz der Bevölkerung geschaffen werden – durch Übungen, Kurse und Unterricht an Schulen. Bundesinnenminister Dobrindt soll außerdem ein Schutzraumkonzept vorlegen.
Der Hamburger Innensenator Grote sagte als Konferenzvorsitzender, Deutschland sei ein Hauptziel russischer Destabilisierung. Niedersachsens Innenministerin Behrens mahnte mehr Tempo an: Beschlüsse allein würden Putin nicht aufhalten, sagte sie.
Bundesverteidigungsminister Pistorius erinnerte an die 80er und frühen 90er Jahre: Übungen und gemeinsame Krisenplanung zwischen Militär und zivilen Stellen müssten jetzt wieder Standard werden.
Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.