Sie gilt ab heute 22 Uhr unserer Zeit und betrifft die gesamte iranische Küste einschließlich aller Häfen und Ölterminals, wie das zuständige Regionalkommando mitteilte. Die Durchfahrt neutraler Schiffe durch die Straße von Hormus zu Zielen außerhalb des Iran werde nicht behindert, hieß es weiter.
Zugleich kündigte Präsident Trump eine Abgabe von 20 Prozent auf alle durch die Meerenge transportierten Güter an. Dies solle Kosten, die im Zuge der Sicherstellung der Passage anfallen, kompensieren. Trump beanspruchte zudem die Kontrolle über die strategisch wichtige Wasserstraße. An den Börsen stieg der Preis für ein Barrel Rohöl um fast acht Prozent. Die UN-Schifffahrtsorganisation IMO wies die Pläne für eine Frachtgebühr zurück. Dafür gebe es keine rechtliche Grundlage, teilte die Organisation mit.
Am späten Abend griff die US-Armee den Iran erneut aus der Luft an. Das gab Centcom bekannt, ohne Details zu nennen. Iranische Medien berichteten von Explosionen auf der Insel Kish und in der Hafenstadt Bandar Abbas im Persischen Golf. Den Angaben zufolge attackierte der Iran seinerseits wieder US-Militäranlagen in Kuwait.
Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
