Dlf 23.03.2026
12:45 Uhr

Medien - Zehn-Punkte-Plan gegen sexualisierte Digitalgewalt


Zahlreiche prominente Frauen haben einen Forderungskatalog gegen sexualisierte digitale Gewalt aufgestellt.

Medien - Zehn-Punkte-Plan gegen sexualisierte Digitalgewalt
Kern ist, die Erstellung und Verbreitung sogenannter sexualisierter Deepfakes unter Strafe zu stellen und Apps zu verbieten, mit denen solche gefälschten Sexbilder erstellt werden können. Den Zehn-Punkte-Katalog haben die Grünen-Politikerin Ricarda Lang, die Autorin Düzen Tekkal und die Aktivistin Kristina Lunz earbeitet. Zu den 250 Unterzeichnerinnen gehören die Vorsitzenden von SPD und Grünen, Bas und Brantner, die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Moderatorin Carolin Kebekus.
Hintergrund sind entsprechende Vorwürfe der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen. Ulmen weist die Vorwürfe zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Angesichts der öffentlichen Empörung über den Fall teilte ein Sprecher von Bundesjustizministerin Hubig mit, dass noch in dieser Woche ein Gesetzentwurf dazu in die interne Abstimmung ins Kabinett gegeben werden solle.
Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.