Die EU-Kommissare Virkkunen, Brunner, McGrath und Micallef fordern die Parlamentarier in einem Schreiben auf, eine Verlängerung der Regeln zur Aufdeckung von Kinderpornografie in privater Kommunikation zu ermöglichen. Täten die Abgeordneten dies nicht, nähmen sie unmittelbare und schwerwiegende Folgen für Kinder in Kauf. Weniger Fälle würden aufgedeckt. Straflosigkeit für die Täter wäre die Folge. Der Schutz von Kindern müsse der leitende Grundsatz des Handelns der EU bleiben.
Hintergrund des Appells ist die sogenannte Chatkontrolle. Deren Regeln laufen am 3. April ab. Sie erlauben es bislang Diensten und Unternehmen, Nachrichtenverläufe zu prüfen, um Kinderpornografie aufzuspüren und zu melden.
Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
