Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet, soll damit zusätzlicher Druck in den laufenden Gesprächen mit Teheran aufgebaut werden. Die Truppen würden nach Informationen der Zeitung zu den rund 5.000 bereits vor Ort stationierten Soldaten sowie Einheiten der 82. Luftlandedivision hinzukommen.
Das Portal "Axios" berichtet unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung solle nächste Woche fallen. Das Pentagon entwickele zudem Optionen für einen massiven Schlag gegen den Iran, der auch Bodentruppen umfassen könnte. Präsident Trump sei zur Eskalation bereit, falls die Verhandlungen keine Ergebnisse brächten.
Außenminister Wadephul verlangt von USA stärkere Einbeziehung beim Iran-Krieg
Bundesaußenminister Wadephul forderte die USA auf, das Vorgehen im Iran-Krieg stärker zu erläutern. Sein amerikanischer Kollege Rubio solle die Ziele und die Vorgehensweise auf dem G7-Treffen erklären, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Es gehe darum, auch die deutschen und europäischen Interessen einzubringen. Bisher hätten die USA keine konkrete Hilfsanfrage an die Bundesregierung im Iran-Krieg gestellt.
Mögliche Verhandlungen zwischen den USA und Iran bezeichnete Wadephul als Zeichen der Zuversicht. Es gebe keinen Mangel an Waffen gegenüber dem Iran, sondern einen Mangel an Verständigung. Die Außenminister der G7-Staaten treffen am Mittag im französischen Vaux-de-Cernay bei Paris zusammen.
Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
