Dlf 19.06.2026
14:23 Uhr

Extremwetter - Immer mehr Menschen müssen wegen Naturkatastrophen Heimat verlassen


Im vergangenen Jahr sind deutlich mehr Menschen durch Naturkatastrophen und Extremwetter aus ihrer Heimat vertrieben worden als im Vorjahr.

Extremwetter - Immer mehr Menschen müssen wegen Naturkatastrophen Heimat verlassen
Jeder hat seine Rolle bei den Verteilungskämpfen der EU-Staaten. Bundeskanzler Merz (CDU) mahnt, das geplante Budget sei zu groß. Michael Kappeler/dpa
Laut einer Studie der Universität Hamburg im Auftrag von Greenpeace waren 13,6 Millionen Menschen betroffen und damit rund 3,7 Millionen mehr als im Jahr 2024. Als Beispiel nennt die Studie Afghanistan und die dortigen Auswirkungen von abschmelzenden Gletschern. Auf Dürren folgten katastrophale Sturzfluten, hieß es. Dies vertreibe Menschen innerhalb des Landes.
Greenpeace kritisierte, während Familien im Globalen Süden ihre Heimat durch Klimakatastrophen verlören, kürzten wohlhabende Nationen die Hilfsgelder. Die Umweltorganisation forderte die Industriestaaten auf, ihre Emissionen schneller zu senken sowie stärker in die Anpassung besonders betroffener Länder an die Folgen des Klimawandels zu investieren.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.