Im brandenburgischen Landtag in Potsdam nannte Parlamentspräsidentin Liedtke die damaligen Proteste gegen die SED-Führung ein Schlüsselereignis. Ministerpräsident Woidke sprach von einem Aufbegehren mutiger Bürgerinnen und Bürger, das Mahnung an uns heute sei - Freiheit und Demokratie müssten verteidigt werden. Weitere Veranstaltungen gibt es unter anderem in Plauen, Görlitz, Stralsund, Dresden, Nordhausen, Magdeburg und Leipzig.
In Berlin war eine Kranzniederlegung des Regierenden Bürgermeisters, Wegner, am Mahnmal für die Opfer des Volksaufstandes geplant, ebenso ein Gedenken der Bundesregierung unter anderem mit Kanzleramtschef Frei.
In den Tagen um den 17. Juni 1953 hatten hunderttausende Menschen im gesamten Land gegen die SED-Diktatur protestiert. Deren Führung ließ den Aufstand durch die Volkspolizei und sowjetische Panzer niederschlagen. Mindestens 55 Menschen wurden getötet. 15.000 wurden verhaftet und rund 1.500 von ihnen verurteilt.
Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
