Fahimi sagte zum Auftakt des DGB-Bundeskongresses in Berlin, man dürfe Reformen nicht mit sozialer Härte verwechseln. Zu einer möglichen Erhöhung der maximal erlaubten täglichen Arbeitszeit sagte Fahimi wörtlich: "Hände weg vom Achtstundentag." Außerdem nannte sie die Änderungen für die gesetzlichen Krankenkassen einen - Zitat - "Verschiebebahnhof zulasten der arbeitenden Menschen".
Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Roßbach, betonte auf dem Kongress die Stabilität der staatlichen Altersvorsorge. Die niedrige Geburtenrate in Deutschland sei ein ernstes Signal, aber kein Grund zu übermäßiger Sorge. Auch mit Blick auf die bevorstehende Rente der Babyboomer-Generation gebe es genug Reaktionszeit. Roßbach betonte, Demografie sei keine erfundene Bedrohung, aber eine Herausforderung, die man kenne.
Beim Bundeskongress werden in den kommenden Tagen auch Bundeskanzler Merz, Arbeits- und Sozialministerin Bas und Finanzminister Klingbeil erwartet.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
